Burgen der Katharer (Teil1)
Burgen der Katharer – eine Rundfahrt
Wir empfehlen für eine Rundfahrt zu den Kathararburgen 2 Tage mit einer Übernachtung einzuplanen, um die katalanische Landschaft der Corbieres und des Roussillion in den südfranzösischen Pyrenees-Orientales ebenso geniessen zu können wie die Burgen der Katharer.
Bild: Katharer-Burg Peyrepertuse im Nebel (Archiv R. Rinnau)
Unsere Rundfahrt-Empfehlung zeigt auf einer Länge von 117 km die wichtigsten Katharerburgen, von denen einige als Vorposten, andere Burgen waren wichtige Zufluchtsorte der von der katholischen Inquisisition verfolgten Katharer in den Corbieres Südfrankreichs.
All diese imposanten Burgen bzw. ihre Überreste sind wichtige touristische Ziele in Südfrankreich und wecken bei den Besuchern Vorstellungen lang vergangener Zeiten.
Die traumhafte Landschaft der Garrigue, die in stahlendem Sonnenschein und noch mehr im abendlichen Licht oder im herbstlichen Nebel die Phantasie anregt, vervollständigt bei vielen Besuchern der Katharerburgen das Gefühl, in die Vergangenheit versetzt zu werden.
Auch die Lage der Burgen in teils schwindelnder Höhe – mit raumhaftem Ausblick über die Umgebung – wie die Burgen von Lastours im Cabardès, Minerve, Montségur, Lordat, Puivert und Roquefixade.
Beginn der Rundfahrt zu den Burgen der Katahrer
Start der Rundfahrt ist in Duilhac-sous-Peyrepertuse. Der Gemeindebrunnen am nördlichen Ausgang von Duilhac-sous-Peyrepertuse ist besonders sehenswert, er wird von einer aussergewöhnlich ergiebigen Quelle gespeist.
Château de Peyrepertuse ist die erste Station der Rundfahrt – die den Besucher überraschende, kühne Silhouette der ersten Katharer-Burg, des Chateau de Peyrepertuse ist nur vom nödlich gelegenen Corbieres-Städtchen Rouffiac aus zu sehen. Die hoch auch einem Bergkamm der Corbieres gelegene Katharerburg ist eine der „Fünf Söhne von Carcassone“, früherer Grenzpunkte zum spanischen Aragon.
Funde von Amphorenresten und einer Münze auf dem Chateau de Peyrepertuse lassen vermuten, dass die spätere Katharer-Festung schon zur Römer-Zeit menschlich besiedelt war.
Zur Burg gelangt man von Duilhac aus Süden auf einer 3,5 km langen, schmalen Zufahrtsstrasse. Unterhalb der Burg gibt es gute Parkmöglichkeiten – von hier aus muss zu Fuss auf gutem Weg zur Burg hinauf gegangen werden. Im Sommer kann der Aufstieg zum Chateau de Peyrepertuse wegen der grossen Sonneneintrahlung und der Hitze beschwerlich sein – denken Sie daher an festes Schuhwerk, und an Getränke und Sonnenschutz – Sie werden belohnt mit einem unglaublichen Ausblick! weiter...
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