Barcelona: Gaudís Architektur und UNESCO-Welterbe
Kultur und Gaudí
Barcelona lässt sich über markante Orte entdecken, an denen Architektur, öffentlicher Raum und kulturelle Vermittlung unterschiedliche Akzente setzen. Der Park Güell ist eines der emblematischsten Werke von Antoni Gaudí. Zugleich wird er weiterhin als öffentlicher Park und Grünraum genutzt und dient touristischen und kulturellen Zwecken. In einem einzigen Namen treffen hier Gestaltung, freie Fläche und kulturelle Bedeutung aufeinander; der Ort bleibt als Bauwerk ebenso präsent wie als genutzter Freiraum.
Casa Batlló befindet sich am Passeig de Gràcia 43. Casa Batlló begann 2002, kulturelle Führungen anzubieten. Wer Barcelona über einzelne Bauwerke erschließt, begegnet hier einem Ort, der eindeutig verortet und zugleich kulturell vermittelt ist.
Ihre Unterschiede liegen in der Verbindung von gestalteter Form, öffentlicher Nutzung, kultureller Vermittlung und historischer Einordnung. Mal steht ein einzelnes Werk im Mittelpunkt, mal ein Ensemble oder ein Areal mit mehreren Pavillons. Auch die zeitlichen Bezüge reichen über verschiedene Jahrzehnte. Dadurch entsteht eine vielschichtige Darstellung, in der Baukunst und die Formen ihrer heutigen Wahrnehmung nebeneinanderstehen.
Welterbe und Baugeschichte
Die Geburtsfassade und die Krypta der Sagrada Família wurden 2005 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Casa Milà ist seit 1984 UNESCO-Welterbestätte. Das Recinte Modernista Sant Pau wurde 1997 zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Der Palau Güell wurde von Antoni Gaudí zwischen 1886 und 1890 im Auftrag von Eusebi Güell erbaut. Die UNESCO nahm den Palau Güell 1984 unter der Bezeichnung „Werke von Antoni Gaudí“ in die Welterbeliste auf. Bauzeit, Auftraggeber und Welterbeeintrag verleihen dem Palast eine klar umrissene Geschichte, die sich unmittelbar mit seinem Namen verbindet. Die Angaben verbinden Gaudí mit einem konkreten Auftraggeber, einem abgeschlossenen Bauzeitraum und einem späteren UNESCO-Eintrag. Der Palau Güell ist damit sowohl über seine Entstehung zwischen 1886 und 1890 als auch über seine Aufnahme unter der Bezeichnung „Werke von Antoni Gaudí“ eingeordnet.
Grünräume und Wege
Einen anderen Akzent setzt die carretera de les Aigües. Sie ist ein Weg in der Serra de Collserola, der an dem der Stadt Barcelona zugewandten Hang verläuft.
Weitere Ziele auf Katalonien-Netz sind L'ametlla Del Vallès, La Palma De Cervelló, Sitges, Vilassar De Dalt und L'avellà.
Das Recinte Modernista Sant Pau besteht aus 12 Pavillons, die von Grünflächen umgeben sind. Im Recinte Modernista Sant Pau sind freie Besichtigungen mit einem Plan und Ausstellungselementen möglich.
Diese Informationen stehen neben den beschriebenen Kulturorten, den UNESCO-Stätten und dem Weg in der Serra de Collserola, die jeweils eigene Bestandteile der Barcelona-Reise darstellen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.
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