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Gallifa zwischen Felsen, Burgen und romanischen Kirchen

Unterkünfte in Gallifa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gallifa ist eine zerklüftete Gemeinde, die im Wesentlichen aus einem Tal zwischen den Klippen von Sant Sadurní – dem westlichen Ende der Cingles de Bertí – und dem Berg Farell besteht.

File:Can Gallifa (Centelles).jpg File:Can Gallifa (Centelles).jpg Foto: Martinge636 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Natur und Panorama

Das geschützte Naturgebiet Gallifa bildet ein großes Felsmassiv, das repräsentativ für die kalkhaltigen küstennahen Vorgebirgsketten ist. Die Erosion von Sandstein und Konglomerat hat dort Klippen mit abgerundeten Blöcken hervorgebracht. Das Naturgebiet weist dank seiner Felslebensräume und üppigen mediterranen Vegetation eine bemerkenswerte Biodiversität auf, obwohl Gallifa klein ist. Zu den bemerkenswerten felsbrütenden Greifvögeln, die in Gallifa vorkommen, gehört der Uhu (Bubo bubo).

Der Mirador de la Guineu neben der Einsiedelei Sant Sadurní bietet Ausblicke auf das Vorpyrenäenland, Moià, Centelles und den Puigsagordi, Sant Feliu de Codines, den Vallès, La Mola de Sant Llorenç del Munt und Montserrat. Die Einsiedelei Sant Sadurní steht auf 951 m Höhe am höchsten und zugleich rauesten Punkt des Berges. Von der Einsiedelei Sant Sadurní reicht ein weites Panorama über weite Teile des Landes, vom Hochgebirge bis zum Meer.

Burgen, Kirchen und Einsiedeleien

Die Burg von Gallifa ist seit dem Jahr 999 dokumentiert und gehörte ursprünglich zum Haus Barcelona. Heute sind nur noch Teile der Mauern erhalten, die den Gipfel umschlossen; dort befinden sich die Kapelle Santa Maria und die Überreste weiterer Gebäude. Santa Maria del Castell ist eine romanische Einsiedelei, die im Jahr 1060 dokumentiert wurde. Seit ihrer Restaurierung im Jahr 1986 ist die Kirche der Jungfrau Maria der Ökologie gewidmet und beherbergt das Ökologische Heiligtum von Gallifa.

Mare de Déu del Grau ist eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit einem rechteckigen einschiffigen Grundriss und einer halbrunden Apsis. Die Einsiedelei Mare de Déu del Grau verfügt außerdem über einen Bereich, der sich für Spiele und Picknicks eignet. Die Pfarrkirche Sant Pere i Sant Feliu ist ein romanischer einschiffiger Bau mit einem steinernen Tonnengewölbe und einem Dach aus arabischen Ziegeln. Sie wurde erstmals im Jahr 1060 dokumentiert und zwischen 1140 und 1180 geweiht, als Bernat de Rocafort Herr von Gallifa war.

Die Kapelle Sant Sadurní ist ein einschiffiges Gebäude mit einer Apsis. Die Burg von Sant Sadurní hatte eine Steinmauer, die im Durchschnitt etwa 70 cm dick war und an manchen Stellen bis zu 2 m hoch reichte.

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Routen und Handwerk

Eine Wander- oder Mountainbike-Route verbindet die Gemeinde Gallifa mit Castellar del Vallès; eine weitere Wander- oder Mountainbike-Route verbindet Gallifa mit Caldes de Montbui. Eine Wanderroute führt rund um Sant Sadurní de Gallifa. Eine Route führt zum Eingang der Burg von Gallifa und zur Einsiedelei Santa Maria del Castell.

Die Fundació Josep Llorens Artigas bietet geführte Besichtigungen ihrer Werkstätten, der traditionellen holzbefeuerten Öfen, des Bauernhauses aus dem 18. Jahrhundert und des Ausstellungsraums an. Estudi YAMA ist eine Keramikwerkstatt in der Fundació Artigas, die allen offensteht, die mit Keramik beginnen oder ihre Kreativität mit den Händen erkunden möchten.

Busverbindung

Der bedarfsorientierte Busdienst der Linie 254 verbindet Gallifa mit Sant Feliu de Codines und Caldes de Montbui und kann dienstags und donnerstags über die App „Sagalés On Demand“ gebucht werden. Die Haltestelle von Gallifa für die Linie 254 heißt „5914 - Crtra. de St. Feliu - Raval“ und liegt am Kreisverkehr an der Zufahrtsstraße BP-1241.

Weitere Reiseziele lassen sich hier aufrufen: Vilanova I La Geltrú, Olivella, Centelles, Vallirana, Collsacreu, Palafolls, Avià, Vilalleons.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

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