Granera: Castell, Kirchen und Wege durch die Landschaft
Castell und romanische Bauwerke
Das Castell de Granera erhebt sich auf einem Felsvorsprung über dem Raval del Castell, auf etwa 830 Metern Höhe. Seine Mauern umgrenzen das Gelände; seine polygonale Struktur ist an den felsigen Untergrund angepasst. Die erste schriftliche Erwähnung des Castell de Granera stammt aus dem Jahr 971.
Santa Cecília de Granera ist eine romanische Kapelle aus dem 11. Jahrhundert und seit dem Jahr 1065 urkundlich belegt. Die Kapelle bewahrt verblasste romanische Wandmalereien, die Christus als Pantokrator und vier Engel um eine Mandorla darstellen. Santa Cecília wurde vollständig restauriert und am 5. September 1976 wieder dem Gottesdienst übergeben.
Die Església de Sant Martí ist eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit rechteckigem Schiff. Ihr ursprüngliches spätromanisches Portal ist noch sichtbar. An die Kirche grenzen das Pfarrhaus und das Rathaus. In Granera wurden zwei öffentliche Waschplätze wiederhergestellt: die Bassa del Prat am Ortseingang und der Safareig de la Rectoria. An der Bassa del Prat findet am Sonntag vor der Festa Major der Aplec statt.
Wege, Landschaft und historische Orte
Im Parc Natural de Sant Llorenç del Munt i l’Obac liegen 376,5 Hektar der Gemeinde Granera. Der Mirador de Can Cucut liegt am Anfang der Carrer del Castell und bietet Ausblicke auf Sant Llorenç del Munt, Montserrat und das Castell de Granera.
Die Volta circular per Granera ist eine Wanderroute und folgt markierten Abschnitten der Ronda del Moianès (GR 177). Einige Abschnitte sind mit dem Fahrrad befahrbar; für Autos oder Geländewagen ist die Route nicht geeignet. Etwa eine Stunde nach dem Start erreicht die Route den Forn d’obra del Girbau. Die Route führt außerdem zu Can Girbau, einem katalanischen Bauernhof.
Bei Girbau stehen ein gut erhaltener Brennofen zur Herstellung von Fliesen, Ziegeln und Dachziegeln sowie eine Trockensteinmauer mit einer gut erhaltenen Weinberghütte, die als malerisch gilt.
Die Tomba del Moro ist eine anthropomorphe, in den Fels gehauene Grabstätte aus dem Frühmittelalter oder aus einer früheren Zeit. Die Tomba del Moro liegt am südlichen Ende des Serrat del Moro, nahe nördlich der Masia de l'Otzet. Die Grabstätte ist über einen vom Otzet nach Norden führenden, steil ansteigenden Weg erreichbar.
Erlebnisse und regionale Küche
Das Festival a Granera–Viu la Música al Parc findet jedes Jahr statt und verbindet einen Spaziergang, einen Naturworkshop, ein Konzert und eine gastronomische Verkostung. Im Parkprogramm 2026 werden samstags die Spaziergänge „Reconstruïm pedra seca a Granera“ und „Descobrim pedra seca a Granera“ angeboten, um das Trockensteinerbe kennenzulernen und wiederaufzubauen.
Passejades trementinaires per Granera ist eine etwa zweistündige Wanderung durch verschiedene Landschaftsbereiche Graneras. Bei Passejades trementinaires per Granera werden Wildpflanzen und ihre Verwendung kennengelernt. Bei Passejades trementinaires per Granera werden außerdem die Eigenschaften einer bestimmten Pflanze erklärt und Rezepte vermittelt, in denen diese Pflanze die Hauptzutat ist.
Die Küche Graneras spiegelt die Gastronomie der Region Moianès wider. Dazu gehören handwerklich hergestellte Käse und Wurstwaren sowie Biofleisch, Gemüse und Pilze aus der Region. Die direkteste Anfahrt von Barcelona nach Granera führt über die C-59 in Richtung Castellterçol.
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Weitere Ziele zur Erkundung sind Sant Pere Sallavinera, Les Fonts, Corró d'Avall, Oristà, Alpens, Castellví De La Marca, Cabrils und Santa Maria De Merlès.
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