Lavit: Kirchen, Mühlen und Weinbergslandschaft
Unterkünfte in Lavit
Kultur und Geschichte
Lavit: Santa Maria de Lavit ist eine Kirche romanischen Ursprungs; der ursprüngliche Kirchenbau stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Santa Maria de Lavit entstand als Kapelle der Burg von Lavit, die seit dem Jahr 956 urkundlich belegt ist. Das Gelände gehört zum geschützten Kulturerbegebiet BCIN R-I-51-5746, das die Überreste der früheren Burg von Lavit schützt.
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Foto: esta_ahi via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0
Die Rectoria de Lavit besitzt eine Galerie mit acht Rundbogenarkaden auf salomonischen Säulen; sie hat mittelalterliche Ursprünge und wurde um 1760 vollständig umgestaltet.
Die erste Erwähnung der Molí de Lavit stammt aus dem Jahr 1327; damals war sie eine Getreidemühle unterhalb der Burg von Lavit. Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurde sie in eine Papiermühle umgewandelt, zuvor diente sie auch als Ölmühle und Schmiede.
Entlang der Flussufer wurden Papierfabriken angesiedelt, die zur historischen Entwicklung von Lavit beitrugen. Die Molí Pelleter, früher Molí d'en Dias de Lavit genannt, steht mit einer am 3. Oktober 1758 erteilten Konzession zum Bau einer Papiermühle und einer Walkmühle am Fluss Bitlles bei Lavit in Verbindung.
Sakrale Orte und Überlieferungen
Die Creu de terme de Lavit markiert die frühere Pfarrgrenze zwischen Santa Maria de Lavit und Santa Magdalena del Pla del Penedès. Sie wurde 1931 rekonstruiert, im selben Jahrzehnt erneut zerstört und 1981 an ihrem Standort wieder aufgestellt.
Santa Maria de Lavit ist im offiziellen Verzeichnis der Sehenswürdigkeiten von Torrelavit aufgeführt. Die Capelleta-fita de Sant Isidre steht in einem Weinberg am Ortseingang von Lavit an der Straße BV-2246.
Die Capelleta-fita de Sant Isidre ist möglicherweise ein Bauwerk aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und ehrt Sant Isidre, den Schutzpatron der Landwirtschaft.
Der historische Vot de poble de Lavit a Sant Sebastià wurde am 20. Januar in Lavit und im Pla del Penedès begangen; die Landwirtschaft feierte ihn mit einer gesungenen Messe und dem Vortrag von Goigs zu Ehren des Heiligen.
Bei der historischen Festa de la Santa Creu zogen die Gläubigen von der Capelleta-fita de Sant Isidre zur Creu de Lavit, wo sie das Pfarrgebiet segneten.
Das Werk „Homenatge al raïm“ von Ferran Capdevila wurde von den Einwohnern Torrelavits ausgestellt und mit 59 Stimmen ausgewählt, dauerhaft in Torrelavit zu bleiben.
Weitere Orte: Sant Andreu De La Barca, Gualba, Castellolí, Avià, Vilassar De Dalt, L'ametlla Del Vallès, Fals und Pruit.
Wasser und Landschaft
Das Centre d'Interpretació de l'Aigua de Torrelavit zeigt die enge Beziehung zwischen dem Fluss Riudebitlles und seinen Zuflüssen, der Geschichte und der Landschaft von Torrelavit. Es vermittelt die Bedeutung des Wassers für Haushalt, Bewässerung und Industrie sowie die Geschichte von zwölf Papiermühlen, die Torrelavit vom 17. bis zum 20. Jahrhundert zu einem bedeutenden Zentrum der Papierindustrie machten.
Der Abschnitt von El Camí del Riu durch Torrelavit umfasst einen Uferweg entlang des Flusses, Ufervegetation, mehrere gut erhaltene Papiermühlen und eine Weinbergslandschaft mit Pinienwäldern.
Zur historischen landwirtschaftlichen Landschaft von Lavit gehörten Weinberge, Getreidefelder, Gärten und Getreidemühlen.
Die drei Radfahrvarianten von Penedès 360º führen durch das Gemeindegebiet von Torrelavit oder verlaufen an dessen Rand entlang.
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