Lliçà de Vall: Wald, Tenes und Eisgeschichte
Unterkünfte in Lliçà de Vall
Flusslandschaft, Felder und Wald
Der Fluss Tenes durchquert Lliçà de Vall von Norden nach Süden. In Lliçà de Vall gibt es weiterhin landwirtschaftlich genutzte Flächen und bewaldete Gebiete mit Kiefern, Eichen und Steineichen. Der Bosc Codern besteht hauptsächlich aus Kiefernwald und weist auch Eichen und Steineichen auf. Damit begegnen sich in Lliçà de Vall offene Nutzflächen und bewaldete Landschaften, während der Bosc Codern einen klaren Schwerpunkt auf den Kiefernwald setzt. Der Tenes bildet dabei eine prägnante Nord-Süd-Linie innerhalb des Ortes.
Unterwegs auf den Voltes de Lliçà de Vall
Die Wege der Voltes de Lliçà de Vall sind ausgeschildert und für Familien geeignet. Auf den Routen der Voltes de Lliçà de Vall informieren Tafeln über die wichtigsten historischen und natürlichen Sehenswürdigkeiten des Ortes. Die Beschilderung verbindet dabei die Orientierung auf dem Weg mit Informationen zu den Orten, an denen Geschichte und Natur von Lliçà de Vall sichtbar werden. Von einem kleinen Park mit Bänken und einer Quelle nördlich der Häuser von Bosc Codern führen mehrere Wege in den Wald. In der zweiten Phase des Projekts Voltes ist in der Umgebung des Bosc Codern ein botanischer Rundweg vorgesehen.
Historische Orte und Kunst
Can Coll wurde 1949 vom spanischen Staat als „Bien Cultural de Interès Nacional“ (BCIN) erklärt. Die Kapelle von Can Coll beherbergt Gemälde des kubistischen Künstlers Maties Palau Ferré. Die Església de Sant Cristòfol ist eine Kirche des 17. und 18. Jahrhunderts mit einem spätgotischen Innenraum und einem Renaissanceportal. Die Apsis der Església de Sant Cristòfol ist mit einem 1979 von dem argentinischen Künstler Raul Capitani Blanchart geschaffenen Wandgemälde geschmückt. Innenraum, Portal und Wandgemälde geben der Kirche mehrere kunsthistorische Bezugspunkte, ohne dass ihre Merkmale auf eine einzige Epoche beschränkt wären. Die Kirche von Lliçà de Vall ist seit 1038 als Pfarrkirche belegt.
Die Eisgeschichte am Tenes
Am Fluss Tenes in Lliçà de Vall entwickelte sich eine bedeutende Eisindustrie. Die Pous de glaç de can Gurri bestehen aus zwei Eisgruben auf einer Flussterrasse des Flusses Tenes. Eines der Eishäuser von Can Gurri wurde restauriert und durch einen innen verlaufenden Steg für Besichtigungen hergerichtet. Die Festa del Glaç findet am letzten Oktoberwochenende rund um die beiden Eishäuser von Can Gurri statt. So erhält die Eisgeschichte in Lliçà de Vall nicht nur einen historischen Schauplatz am Tenes, sondern auch einen festen Bezug zu Can Gurri und seinem Festwochenende.
Orientierung für die Anreise
Lliçà de Vall verfügt über gute Straßenverbindungen über die C-17, C-155 und BV-1602.
Weitere Orte im Bezugsraum
Weitere Orte im selben Bezugsraum: Can Trabal, Òdena, Navàs, Castellbisbal, Tagamanent, Sant Antoni de Vilamajor, Avinyó, Torrelletes
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