Calabuig: Hügel, Fluvià und Sant Feliu

File:Castell de Calabuig.jpg File:Castell de Calabuig.jpg Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Calabuig liegt auf einem Hügel nahe dem Südufer des Fluvià. Zwischen Flusslandschaft, ansteigenden Gassen und historischen Bauwerken entsteht ein Ortsbild, in dem Natur und mittelalterliche Spuren eng beieinanderliegen.

Weitere direkte Ziele: Orriols.

Landschaft

Die Kirche Sant Feliu steht am höchsten Punkt von Calabuig. Von Sant Feliu reicht der Blick über die Ebene des Empordà bis zur Bucht von Roses. Der erhöhte Standort verbindet das Bauwerk mit einem weiten Landschaftsraum, der vom Fluvià bis zur Küste reicht. Hügel, Ebene und Küstenblick liegen damit in derselben Landschaftsperspektive.

Die engen, stark ansteigenden Gassen von Calabuig führen am Nordhang des Hügels hinauf zur Kirche Sant Feliu. Hinter Sant Feliu führt ein Weg hinunter zu den Quellen von Calabuig. Der Weg ergänzt den Anstieg durch einen zweiten Abschnitt in Richtung der Quellen.

Natur

Am Ufer des Fluvià verlaufen Wege von Calabuig in Richtung Bàscara sowie zu den benachbarten Orten Vilaür und Arenys d’Empordà. Die Wege am Ufer des Fluvià bei Calabuig werden von Spaziergängern und Radfahrern genutzt. So liegen am Fluss sowohl Verbindungen zu benachbarten Orten als auch Wege für Spaziergänge und Radtouren. Die aktuellen Wegbedingungen sollten vor einer Tour geprüft werden.

Kultur

Am Ufer des Flusses Fluvià liegt der Molí de Calabuig. Die kleine Kapelle des Molí de Calabuig ist Sant Nicolau geweiht. Sie stammt aus der Zeit, in der das Gebäude Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts umfassend renoviert wurde. Mühle und Kapelle stehen damit gemeinsam am Flussufer.

Geschichte

Die Kirche Sant Feliu in Calabuig wird in einer Urkunde aus dem Jahr 1157 erwähnt. Die heutige Kirche Sant Feliu nimmt einen Raum des Castell de Calabuig ein, möglicherweise den ehemaligen großen Saal.

Die erhaltenen Reste des Castell de Calabuig stammen aus der Zeit nach der Zerstörung im Zeitalter Jaumes I.; in der Neuzeit wurden sie als Pfarrkirche genutzt. Heute sind diese erhaltenen Reste in das Kirchengebäude Sant Feliu integriert. Die frühere Burg ist somit in den heutigen Kirchenbau eingeschrieben.

Das Castell de Calabuig soll 1275 im Zusammenhang mit einem Aufstand des Grafen Hug V. von Empúries und weiterer empordanesischer Adeliger, darunter der Vizegrafen von Rocabertí, von königlichen Truppen zerstört worden sein.

Etwa 2 km südöstlich von Calabuig lag das Priorat Sant Nicolau de Calabuig an der Stelle des heutigen Landhauses Can Pagès, das früher Mas Margall hieß. Das nahe gelegene Priorat Sant Nicolau de Calabuig gehörte zur Abtei Sant Esteve de Banyoles und wurde über den Resten eines antiken Gebäudes gegründet.

Vom nahe gelegenen Priorat Sant Nicolau de Calabuig sind nur noch teilweise erhaltene Reste in den Bauwerken von Can Pagès überliefert.

Jahreslauf

Die Festa Major von Calabuig findet Ende Juli statt. Veranstaltungstermine und -zeiten sollten vor der Reise geprüft werden, wenn das Fest den zeitlichen Rahmen des Besuchs bildet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bàscara.

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