Cabanelles: Romanische Kirchen und ruhige Spaziergänge

Geografische Einordnung

Cabanelles liegt im natürlichen und kulturellen Umfeld von Salines-Bassegoda im Alt Empordà. Mit Cabanelles werden ruhige Spaziergänge im Espai Natural de l’Alta Garrotxa verbunden.

Die Landschaft lässt sich dabei sowohl über ruhige Spaziergänge als auch über die Verbindung zu historischen Bauwerken erschließen. Zwischen dem Ortsumfeld und den einzelnen Kirchen liegen unterschiedliche Formen romanischer Architektur, die sich in Bauzeit, Grundriss und erhaltenen Details voneinander unterscheiden.

Aktivitäten

Durch Cabanelles führen die BTT-Routen G-05 Salines-Bassegoda. Die Strecke gehört damit zu den ausdrücklich durch den Ort verlaufenden Routen für das Mountainbiking.

Anfang Juni wird die Romeria de la Mare de Déu del Mont gefeiert. Zum Fest gehören ein gemeinsames Reisessen und Tanz.

Die Romeria verbindet einen festgelegten Zeitraum mit gemeinschaftlichen Elementen: Anfang Juni treffen dabei das gemeinsame Reisessen und der Tanz als ausdrücklich genannte Bestandteile des Festes zusammen.

Kultur

Die Església de Sant Martí de Queixàs ist ein romanischer Tempel. Ihre Bauzeit reicht in das 11. und 12. Jahrhundert zurück; Anbauten stammen aus dem 13. Jahrhundert.

In Vilademires steht die Església de Sant Mateu, eine romanische Kirche aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

Sant Martí Sesserres ist als einschiffige Kirche gestaltet. Im Inneren liegt ein spitzbogiges Tonnengewölbe, den Abschluss bildet eine halbrunde Apsis. Die Kirche lässt sich in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts datieren.

Die Església de Santa Coloma ist eine spätromanische Kirche vom Ende des 12. oder vom Beginn des 13. Jahrhunderts. Ihr einschiffiges Langhaus besitzt ein Spitzbogengewölbe und eine halbrunde Apsis. An der Holztür fallen bemerkenswerte Eisenarbeiten auf.

Sant Miquel de la Cirera hat ein rechteckiges Langhaus und eine stark eingestürzte halbrunde Apsis. Neben dem Bauernhof Cal Magre sind die Ruinen der Kirche Sant Cristòfor de l'Estela noch sichtbar.

Santa Maria de l'Estela ist eine spätromanische Kirche, die wahrscheinlich aus dem Ende des 12. Jahrhunderts stammt. Das Bauwerk hat ein einschiffiges Langhaus mit einem Spitzbogengewölbe. Sein Portal besteht aus drei abgestuften Archivolten und besitzt einen schlichten Türsturz sowie ein schlichtes Tympanon.

Die Kirchen und Ruinen zeigen damit ein breites Spektrum einzelner Baumerkmale: einschiffige Langhäuser, Spitzbogenformen, halbrunde Apsiden, Archivolten und historische Eisenarbeiten stehen neben erhaltenen und stark eingestürzten Teilen. Auch die zeitliche Einordnung reicht von den romanischen Bauphasen des 11. und 12. Jahrhunderts bis zu spätromanischen Kirchen und Anbauten des 13. Jahrhunderts.

Weitere Orte sind Bordils, Setcases, La Vajol, Palau De Santa Eulàlia, Figueres, Castell-Platja d’Aro, Sant Feliu de Guíxols und Llambilles.

Wege zu den Bauwerken

Sant Martí Sesserres ist über die Straße in Richtung Mare de Déu del Mont erreichbar. Von einer Abzweigung führt ein etwa 300 Meter langer Weg zur Kirche.

Der Ort l'Estela ist von Cistella aus über einen für Autos schwierigen Bergweg erreichbar.

Die beiden beschriebenen Zugänge unterscheiden sich damit in ihrer Wegform: Bei Sant Martí Sesserres folgt auf die Straße ein etwa 300 Meter langer Abschnitt ab einer Abzweigung, während l'Estela von Cistella aus über einen Bergweg erreicht wird, der für Autos schwierig ist.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

Unterkünfte in Cabanelles vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com