Llabià: Dorfkultur und Panoramablicke

File:Pont romà prop de Llabià.jpg File:Pont romà prop de Llabià.jpg Foto: Bestiasonica via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur

Llabià ist eine kleine, auf einem Hügel gelegene Siedlung, die durch zwei Hauptachsen gegliedert ist: carrer major und carrer del Mar. Die beiden Straßennamen geben der Ortsstruktur eine klare, unmittelbar lesbare Ordnung.

Der größte Teil der Häuser in Llabià wurde restauriert, wobei das historische Erscheinungsbild bewahrt wurde. Mehrere Portale und Fenster aus dem 16. und 17. Jahrhundert sind noch vorhanden. Die Jahreszahlen lenken die Aufmerksamkeit auf unterschiedliche Zeitschichten, die im erhaltenen Baubestand nebeneinander stehen.

Auf dem carrer major sind originelle Skulpturen aus oxidiertem Eisen und recycelten Materialien zu sehen, die vom Bildhauer Josep Coll gestiftet wurden. Die Kunstwerke gehören damit zu den benannten Eindrücken entlang einer der beiden Hauptachsen des Ortes.

Geschichte

Eine Urkunde aus dem Jahr 1182 des Augustinerchorherrenstifts Santa Maria d’Ullà führt Sant Romà de Llabià unter den Pfarrkirchen auf, deren Besitz dem Priorat bestätigt wurde. Die Kirche steht am höchsten Punkt des Dorfes.

Zur Festa Major de Llabià gehört eine Sardana-Aufführung. Die Festa Major de Llabià wird am 26. Mai gefeiert. Damit stehen neben der Baugeschichte auch ein benanntes Fest und eine überlieferte Tanzaufführung für die Betrachtung des Ortes zur Verfügung.

Natur

Llabià liegt auf einem Hügel, der fast vollständig von der Ebene umgeben ist. Von der Lage des Dorfes aus sind weite Ausblicke über einen großen Teil der Comarca möglich.

Von Llabià bietet sich ein Panoramablick über die Ebene von Ullastret. Der Puig de la Font Pasquala bietet Panoramablicke über die gesamte Ebene des Baix Ter, vom Montgrí-Massiv bis zum Cap de Begur; auch die Medes-Inseln sind sichtbar.

Die Aussichtspunkte nennen damit unterschiedliche Landschaftsräume: Von Llabià reicht der Blick über die Ebene von Ullastret, während sich am Puig de la Font Pasquala die gesamte Ebene des Baix Ter mit ihren benannten Randpunkten öffnet.

Der Weg folgt dem GR-92 nach Nordwesten zum Puig de la Font Pasquala und führt nach dem Abstieg weiter in Richtung Llabià. Etappe 6 der Ruta dels Indiketes führt direkt nach Llabià und anschließend den carrer major hinauf.

Die beiden Wegeverläufe verbinden den Aussichtspunkt und den Ort in unterschiedlicher Richtung. Beim GR-92 ist der Puig de la Font Pasquala das Ziel des nordwestlichen Abschnitts, bevor der Weg nach dem Abstieg wieder in Richtung Llabià führt; die sechste Etappe erreicht Llabià und setzt sich den carrer major hinauf fort.

Geografische Einordnung

Llabià ist über eine kurze Straße erreichbar, die nahe Serra de Daró von der lokalen Straße zwischen Canapost und Serra de Daró abzweigt; weitere Wege führen von Gualta sowie von der Straße zwischen Parlavà und Torroella de Montgrí dorthin.

Die genannten Zufahrten beziehen Llabià mit Serra de Daró, Canapost, Gualta, Parlavà und Torroella de Montgrí in das umliegende Wegenetz ein. Als kleine Hügelsiedlung bleibt der Ort dabei durch seine beiden Hauptachsen carrer major und carrer del Mar klar gegliedert.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fontanilles.

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