Olopte: Natur, Wege und historische Spuren
Olopte verbindet romanische Baugeschichte mit einem geschützten Naturraum, geologischen Formen, aussichtsreichen Wegen und Höhlen am Montcurto. Auf engem thematischem Raum treffen dabei Kirche, ehemalige Befestigung, seltene Pflanzen, besondere Gesteine und unterirdische Hohlräume aufeinander.
Geschichte
Die Kirche Sant Pere d’Olopte wurde zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert erbaut. Ihr Portal ist mit Köpfen und anthropomorphen Figuren in einem primitivistisch wirkenden Stil gestaltet. Der nach Osten ausgerichtete Apsisbereich ruht auf einem mehr als drei Meter hohen Sockel. Dadurch gehören sowohl die figürliche Gestaltung als auch die ungewöhnliche bauliche Ausformung zu den prägenden Details des Kirchenbaus.
Bei Sant Pere liegen die auffälligen Einzelheiten sowohl an der Außengestaltung des Portals als auch am Aufbau des Apsisbereichs. Die Köpfe und anthropomorphen Figuren gehören zur Gestaltung des Eingangs, während der Sockel die nach Osten ausgerichtete Apsis trägt. Seine Höhe von mehr als drei Metern ist dabei ausdrücklich Teil der baulichen Beschreibung.
Die Força d’Olopte befand sich vermutlich auf dem Hügel neben der Kirche; fast keine Überreste sind erhalten. Von der mittelalterlichen Befestigung ist damit deutlich weniger überliefert als vom Kirchengebäude selbst. Beide Orte stehen jedoch für unterschiedliche historische Spuren innerhalb Oloptes.
Natur und Geologie
Die Tossals d’Isòvol i Olopte sind ein geschützter Naturraum. Dort gibt es Pflanzenarten, die in Katalonien sehr selten sind, sowie endemische höhlenbewohnende Wirbellose. Die biologische Besonderheit umfasst somit sowohl die Pflanzenwelt als auch Lebewesen, die an unterirdische Lebensräume gebunden sind.
Die Tossals d’Isòvol i Olopte verbinden in ihrer Beschreibung seltene Pflanzenarten mit einem Vorkommen in Katalonien und endemische Wirbellose, die in Höhlen leben. In den Esterregalls zeigen sich dazu besondere Gesteinsformen: Konglomerate sowie dunkel gefärbte tonige Sedimente bilden dort den kleinen Badlands-Aufschluss.
Eine eigene geologische Ausprägung zeigen die Esterregalls d’Olopte. Sie sind insbesondere für Sedimentologie und Geomorphologie bedeutsam und bilden einen kleinen Badlands-Aufschluss aus Konglomeraten und dunkel gefärbten tonigen Sedimenten. Die unterschiedlichen Materialien und Formen machen an diesem Ort sichtbar, wie eng Gesteinsaufbau und Landschaftsform zusammengehören.
Wege
Im Naturraum Tossals d’Isòvol i Olopte kann man wandern. Ein Aussichtspunkt in einem ehemaligen Steinbruch für den typischen rosafarbenen Marmor von Isòvol eröffnet gute Aussichten. Der Steinbruch verweist dabei zugleich auf eine Besonderheit des regionalen Gesteins und auf die frühere Nutzung des Geländes.
Von Olopte aus kann die Verlängerung zum Paradolmen del Tossal d’Isòvol zu Fuß zurückgelegt werden. Eine Rundwanderung um den Tossal d’Isòvol beginnt und endet in Olopte.
Höhlen
Die Coves d’Olopte gelten als prähistorische Wohnstätten am Osthang des Montcurto, auch Tossal d’Olopte genannt. Die Coves d’Olopte sind nicht leicht zugänglich.
Die Höhlen liegen am Osthang des Montcurto, dessen zweiter Name Tossal d’Olopte lautet. Für die Coves d’Olopte ist zugleich die eingeschränkte Zugänglichkeit überliefert. Die Cova B d’Olopte hat zwei Eingänge, die sich nach wenigen Metern zu einer niedrigen Galerie verbinden.
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