La Pinya: Romanische Kirchen, Rentadors und Wege

File:Rentadors de la Pinya (la Vall d'en Bas) 1.jpg File:Rentadors de la Pinya (la Vall d'en Bas) 1.jpg Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

La Pinya liegt am nördlichen Ende von la Vall d'en Bas. Der Ort liegt zwischen den Gebirgszügen Rauta und Sant Valentí. Der Ortsname Pinya ist seit dem Jahr 958 dokumentiert.

Kultur und Geschichte

Die Pfarrkirche Santa Maria de la Pinya stammt aus dem 10. Jahrhundert. Sie liegt in La Pinya. In der Kirche befindet sich ein Taufbecken für die Immersion. Es ist romanisch und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das Taufbecken kommt aus Sant Joan dels Balbs.

Sant Joan dels Balbs ist eine romanische Kirche, die erstmals im Jahr 958 erwähnt wird. Die Kirche wurde zu einer Filialkirche von La Pinya. Die Kapelle liegt am Fuß der Serra de la Rauta im Gebiet von La Pinya. Sie hat ein einschiffiges Langhaus. Zu ihr gehören außerdem eine Apsis und ein zweibogiger Glockengiebel. Trotz späterer Anbauten bewahrt Sant Joan dels Balbs eine klare und schlichte architektonische Ästhetik.

Die romanische Schnitzfigur Santa Maria de la Cabeça wurde von der Bevölkerung der Region stark verehrt. Menschen mit Kopfleiden riefen die Figur an.

Wasser und Alltag

Die Rentadors de la Pinya haben als architektonisches Kulturerbe einen hohen Wert. Sie zeigen funktionale, zweckorientierte Bauten aus einer bestimmten Epoche. Die Rentadors erinnern an Wasser als begrenzte Ressource der einzelnen Dörfer. Diese Ressource wurde gemeinschaftlich genutzt.

Neben dem Waschen und Spülen von Kleidung dienten die Rentadors als Treffpunkt. Besonders Frauen und Kinder versammelten sich dort und unterhielten sich.

An den Rentadors wird der Übergang von einer praktischen Einrichtung zu einem sozialen Ort des Dorfes sichtbar. Das Waschen und Spülen von Kleidung gehörte dort ebenso zum Alltag wie das Gespräch; die gemeinschaftliche Nutzung des Wassers verbindet in diesen Bauten funktionale und soziale Bedeutung.

Wege und Aussicht

Sant Valentí de la Pinya verfügt über einen Aussichtspunkt mit Blick auf Olot. Der Carline Trail führt nach dem Aussichtspunkt Sant Valentí in den Ortsteil La Pinya hinein.

Die als de la parcel·lària bekannte Straße verläuft zwischen Sant Esteve und La Pinya. Zu Fuß und mit dem Fahrrad gilt sie als wenig anstrengend. Wer eine dieser beiden Fortbewegungsarten plant, kann die Strecke in die eigene Wegplanung aufnehmen.

Ein asphaltierter Weg führt vom Ortseingang von La Pinya direkt zur Eremitage Sant Joan dels Balbs. Die Kirche Santa Maria de la Pinya liegt in La Pinya. Von Olot aus führt die Zufahrt über die GIP-5223 in Richtung Riudaura. Anschließend führt sie über die GIV-5224 nach La Pinya.

Die Wege erschließen dabei verschiedene Ausgangspunkte: Der asphaltierte Zugang beginnt am Ortseingang, die de la parcel·lària verläuft zwischen Sant Esteve und La Pinya, und der Carline Trail führt vom Aussichtspunkt Sant Valentí in den Ortsteil hinein.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.

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