Porqueres: Geotop, Dolmen und Estany de Banyoles
File:Comunidor de església Santa Maria de Porqueres 02.jpg
Foto: Wamito via Wikimedia Commons, Public domain
Porqueres umfasst einen großen Teil des Seebeckens des Estany de Banyoles. Mehrere kleinere Teiche gehören ebenfalls zur Gemeinde. Zu den direkt verknüpften Orten gehört Pujarnol.
Natur und Wasser
Les Estunes ist ein Waldgebiet auf Travertinablagerungen. Große Spalten, Höhlen und Durchgänge gehören zu seiner Landschaft und geben dem Ort eine klar erkennbare Geländeform. Als Geotop ist Les Estunes ausgewiesen und in das PEIM aufgenommen. Besucher können dort gemäß den Hinweisen vor Ort zwei Waldwege begehen.
Platja d’Espolla ist ein intermittierender See im Grundwassersystem von Banyoles. Je nach Jahreszeit kann der See voll oder leer sein. Diese saisonale Eigenschaft gehört zu den Angaben, die bei der zeitlichen Planung eines Besuchs berücksichtigt werden können. Triops cancriformes ist die bekannteste aquatische Art an der Platja d’Espolla. In Katalonien ist diese Art geschützt.
Die Umgebung von L’Estany ermöglicht Spaziergänge, Beobachtung, Angeln und Laufen. Die Route Volta a l’Estany de Banyoles beginnt am Centre BTT Porqueres. Sie ist etwa 6,5 Kilometer lang und verläuft größtenteils auf dem Radweg rund um den See.
Damit stehen am Estany unterschiedliche Formen der Landschaft nebeneinander: das weitläufige Seebecken, kleinere Teiche und ein See, dessen Wasserstand sich im Jahresverlauf verändern kann. Die Hinweise vor Ort beziehen sich dort auf zwei Waldwege, während die Volta a l’Estany mit ihrem Start am Centre BTT Porqueres und dem Verlauf am See eine eigene Streckenangabe besitzt.
Kultur und Erinnerung
Der Dolmen de Porqueres ist der einzige derzeit bekannte Dolmen in der Gemeinde Porqueres. Sein ursprünglicher Grabhügel ist noch sichtbar.
Die Wiederherstellung des alten Baixador de Mata und die Rekonstruktion eines Personenwagens erinnern an die Zugverbindung mit Girona. Diese Zugverbindung bestand von 1926 bis 1956. Im Estudi Taller Carles Fontserè umfasst die Ausstellung Bereiche für Malerei, Archive, eine Bibliothek und einen Schreibtisch. Zum Bestand gehören außerdem persönliche Gegenstände, Fotografien und Werke.
Der Dolmen verbindet die Ortsgeschichte mit einem noch erkennbaren baulichen Bestandteil seines ursprünglichen Grabhügels. Beim Baixador de Mata verweist die rekonstruierte Ausstattung dagegen auf die frühere Zugverbindung nach Girona und damit auf einen zeitlich klar eingegrenzten Abschnitt von 1926 bis 1956.
Skulpturen und lokaler Alltag
Das Bosc de Can Ginebreda erstreckt sich über 40.000 Quadratmeter. Das Gelände zeigt mehr als 100 erotische Skulpturen des Künstlers Xicu Cabanyes. Zum Bosc de Can Ginebreda gehören freie Besichtigungen, geführte Besichtigungen und Workshops. Die verschiedenen Besichtigungsformen reichen von der freien Erkundung über eine Führung bis zur Teilnahme an einem Workshop.
Auf dem wöchentlichen Markt von Porqueres werden Gemüse und Obst angeboten. Hinzu kommen handwerklich hergestellte Würste und Käse.
So treffen im Bosc de Can Ginebreda eine große Ausstellungsfläche, die hohe Zahl der Skulpturen und der Name ihres Künstlers auf drei unterschiedliche Formen der Besichtigung.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Girona.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.comWeitere Reiseziele
Weitere Orte unter demselben Reiseziel: