Riells i Viabrea: Romanische Kirchen, Türme und Wege
In Riells i Viabrea gehören 60 % des Gemeindegebiets zum Parc Natural del Montseny und zu dessen Einflussbereich.
Natur und Landschaft
Das Massís del Montseny wurde 1978 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Der Turó de Morou ist mit 1.307 Metern der höchste Punkt von Riells i Viabrea.
Kultur und Geschichte
Auf dem Turó de Sant Llop steht die Ermita de Sant Llop in 246 Metern Höhe; die Bäche Riells und Sant Llop umgeben sie. Sie ist eine kleine romanische Kirche, deren Hauptportal aus dem Jahr 1606 stammt.
Die Església de Sant Martí de Riells del Montseny ist eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Die Torre d’en Pega, auch als castell de Riells bekannt, ist ein mittelalterliches Haus an den Feldern des Mas Can Pega am Rand der Gemeinde und war eine kleinere Festung des Castell de Montsoriu.
Die Torre de Montfort wurde zwischen dem späten 12. und dem frühen 13. Jahrhundert errichtet und war ein mittelalterlicher, vom Castell de Montsoriu abhängiger Wachturm. Sie liegt auf 734 Metern Höhe und bietet Ausblicke über das Tal von Riells del Montseny und den oberen Teil von Arbúcies. Die Creu Monumental ist in das Inventar des architektonischen Kulturerbes Kataloniens aufgenommen.
Wege und Anreise
Die ausgeschilderte Route PR-C 201 zum Castell de Montsoriu beginnt am Bahnhof Riells-Viabrea und endet am Castell de Montsoriu. Sie führt durch Riells i Viabrea und Breda sowie durch Korkeichenbestände und Buschland.
In Riells i Viabrea befindet sich ein RENFE-Bahnhof für die Zuganreise zum Parc Natural del Montseny. Die Vía Verde Breda–Viabrea ist eine 2,27 Kilometer lange Route zwischen Breda und Riells i Viabrea, die vollständig vom motorisierten Verkehr getrennt ist. Sie ist für Spaziergänge und Fahrradtouren vorgesehen und direkt mit dem Bahnhof Viabrea-Breda verbunden, der zur R2-Linie von Rodalies de Catalunya gehört.
Veranstaltungen
Die Marxa del Llop ist eine Sportveranstaltung, die vom Club Riells i Viabrea organisiert wird. Die Marxa del Llop 2026 begann und endete am Poliesportiu Municipal de Riells i Viabrea und umfasste Strecken über 15 und 24 Kilometer im Parc Natural del Montseny.
Die Ecovita 2026 war die 9. Fira del Medi Ambient i la Sostenibilitat del Montseny und fand bei freiem Eintritt auf der Plaça de la Vila in Riells i Viabrea statt. Zur Veranstaltung gehörte an der Riera de Sant Llop eine wissenschaftliche Vogelberingung als Beobachtungs- und Umweltbildungsaktivität.
Zur Ecovita 2026 gehörten außerdem eine Präsentation und eine Führung durch die Casa Ecològica de Can Llop mit Transport nach Bedarf.
Weitere Orte im selben Reisegebiet sind Gualta, Anglès, Sant Martí Vell, Garrigoles, La Bisbal D'empordà, Vilanant, Verges und Cadaqués.
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