Sant Miquel de Campmajor: Wege, Natur und romanische Spuren
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Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Sant Miquel de Campmajor zeigt sich als Ziel für unterschiedliche Arten des Entdeckens – mit Bewegung, Naturbeobachtung, Baugeschichte und einer lokalen Festtradition.
Wege durch das Tal
Die La Volta a la Vall ist mehr als 48 Kilometer lang und in sechs Etappen aufgeteilt. Als Etappenroute umrundet sie das gesamte Gemeindegebiet von Sant Miquel de Campmajor. Ihre Etappen sind nicht als Rundwege angelegt; daher wird für jede Etappe ein Fahrzeug am Ziel und ein weiteres am Start benötigt.
Die Ruta de la serra de Campmajor bildet eine Rundroute und verbindet über Wege die Bauernhöfe der Serra de Campmajor mit dem Vall de Campmajor. El Pont de Can Prat ist Bestandteil mehrerer Wanderwege, die durch das Gemeindegebiet führen. Die BTT-Route 5 „De Briolf i Guixeres“ gehört als Radrouten-Itinerary zu den Radrouten. Die unterschiedlichen Formen – Etappenroute, Rundroute, Spaziergang und Radrouten-Itinerary – lassen sich nach Aktivität und Tagesstruktur miteinander vergleichen.
Natur zwischen Quellen und Felsen
Der Castanyer de Sant Nicolau ist eine von der Generalitat de Catalunya geschützte Edelkastanie mit einem Stammumfang von 9,65 Metern und einer bis zu 17 Meter hohen Krone. Im Tal von Sant Miquel de Campmajor finden sich über Jahrhunderte entstandene Gumpen, Quellen und kleine Teiche; etwa dreißig dieser Teiche liegen in zwei größeren Gebieten nahe der Riera de Sant Miquel.
Die Font de la Borada tritt aus den Felsen aus, bildet einen kleinen Teich und den Anfang eines Baches. Ein Spaziergang zur Gorga del Diable führt zum Fluss Ser an eine Stelle nahe einer großen Felsklippe.
Kultur und Geschichte
Die Església de Sant Miquel de Campmajor ist ein Tempel mit romanischen Ursprüngen, der zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert erbaut wurde. Sie bewahrt originale Apsiden mit lombardischen Blendarkaden und besitzt drei Schiffe sowie drei Apsiden.
Das mittelalterliche Ensemble von Sant Esteve de Briolf umfasst eine kleine romanische Kirche aus dem 11. bis 13. Jahrhundert. Die Torre de Briolf ist ein romanischer Wehrturm, der als „mas-torre“, also als befestigtes Turmgehöft, bekannt ist und der Kontrolle des Vall de Campmajor diente.
Die Església de Sant Martí de Campmajor oder Santa Quitèria wurde im Jahr 844 auf Anordnung des Abtes Elies vom Kloster Sant Esteve de Banyoles errichtet.
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Lokale Festtradition
Beim Aplec de Santa Quitèria werden runde, fast hostiendünne Fladen aus Mehl und Wasser ohne Hefe von den Dorfbewohnern von Hand geknetet und im Holzofen gebacken.
Weitere Orte: Palau-Sator, Sant Hilari Sacalm, Selva, Sant Feliu De Pallerols, Campdevànol, Ordis, Sant Miquel de Cladells, Setcases
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