Arfa: Waldwege, Geschichte und Kirschen

File:Arfa.JPG File:Arfa.JPG Foto: Ermengol Patalín via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

In Arfa beginnt der Camí de la Freita und führt bis zur Creu de la Freita. Sein Verlauf liegt vollständig im Wald. Auf den höher gelegenen Abschnitten bieten sich Ausblicke über das Tal des Flusses Segre. Zu den sichtbaren Berglandschaften gehören außerdem Andorra und der Pallars. Die Strecke verbindet damit einen Ausgangspunkt in Arfa mit der Creu de la Freita und wechselt zwischen dem geschlossenen Waldverlauf und den offenen Blicken der höheren Passagen.

Natur und Wege

Der Camino Natural de Les Mines umfasst bei Arfa einen 2,4 Kilometer langen Abzweig. Dieser Wegabschnitt führt zum Ramal del Funicular und zum Fluss Arfa. Sein Profil ist weitgehend flach, und er ist angenehm zu Fuß begehbar. Am Camino Natural de Les Mines bei Arfa gibt es außerdem Anlagen für sportliche Kanuslalomprüfungen im Wildwasser.

Der Abzweig ist damit durch drei konkrete Merkmale geprägt: seine Länge von 2,4 Kilometern, die Verbindung zum Ramal del Funicular und zum Fluss Arfa sowie das weitgehend flache Profil. Die Anlagen für sportliche Kanuslalomprüfungen gehören ebenfalls zu diesem Abschnitt bei Arfa und verweisen auf die Nutzung des Wildwassers.

Geschichte und Ortsbild

Der Pou de Gel d’Arfa wurde gebaut, um die Kanoniker von La Seu d’Urgell mit Eis zu versorgen. Die Anlage stammt aus dem Jahr 1641. Mehr als ein Jahrhundert lang lagerte der Pou de Gel d’Arfa Eis. Es wurde durch natürliches Gefrieren in seinen Becken erzeugt.

Im Pou de Gel d’Arfa treffen Bauzeit, Zweck und frühere Nutzung unmittelbar zusammen. Die Anlage von 1641 diente der Versorgung der Kanoniker von La Seu d’Urgell; über mehr als ein Jahrhundert wurde dort Eis aufbewahrt, das in den eigenen Becken natürlich gefroren war. Der historische Ort bewahrt damit die Verbindung zwischen seiner Errichtung und seiner langjährigen Funktion.

Das Ortsbild von Arfa prägt der markante, oktogonale Glockenturm der Kirche Sant Serni entscheidend. Der Glockenturm wurde 1707 errichtet. Die Kirche Sant Serni selbst wird dem 12. Jahrhundert zugerechnet.

Am Bauwerk lassen sich zwei Zeitangaben unterscheiden: Die Kirche Sant Serni wird dem 12. Jahrhundert zugerechnet, während ihr oktogonaler Glockenturm aus dem Jahr 1707 stammt. Gerade dieser markante Turm prägt das Ortsbild von Arfa.

Lokale Prägung

Arfa gehört zum Netzwerk Xarxa de pobles amb encant der Diputació de Lleida. Die Kirschen aus Arfa waren historisch bekannt. Über Jahre stellten sie eine wichtige Einnahmequelle für die Einwohner dar.

Zur lokalen Prägung gehören somit sowohl die Einbindung in das Netzwerk Xarxa de pobles amb encant der Diputació de Lleida als auch die Geschichte der Kirschen. Ihre Bekanntheit war nicht nur eine überlieferte Besonderheit: Über Jahre bildeten die Kirschen eine wichtige Einnahmequelle für die Einwohner von Arfa.

Weitere Orte

Weitere Orte auf dieser Seite sind Sant Cristòfol, Ager, Oliana, Ponts, Castell Del Remei, Vilamolat de Mur, Les Avellanes und Plandogau.

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