Castell De Mur: Bauwerke und Naturwege

File:Col·legiata de Santa Maria de Mur (Castell de Mur) - 2.jpg File:Col·legiata de Santa Maria de Mur (Castell de Mur) - 2.jpg Foto: Photo: La Noguera Object location 42° 06′ 14.71″ N, 0° 51′ 30.86″ E View this and other nearby images on: OpenStreetMap 42.104087; 0.858572

Kultur und Geschichte

Das Castell de Guàrdia de Mur ist bereits im Jahr 1012 urkundlich belegt. Von dem Castell sind zwei Bauteile erhalten: ein Turm mit dreieckigem Grundriss und eine Mauer, die den nördlichen Bereich abschließt. Neben dem Castell steht die Kirche Sant Feliu.

Ein Besuch des Castell de Mur lässt sich mit der Col·legiata de Santa Maria de Mur verbinden. Am Carrer Major in Guàrdia de Noguera steht die Casa Roca, ein Gebäude im Renaissancestil. Die Kulturerberoute durch Guàrdia de Noguera verläuft durch Straßen mit konzentrischem Grundriss.

Santa Maria de Guàrdia de Noguera ist eine ursprüngliche romanische Pfarrkirche der Ortschaft Guàrdia de Tremp. Das Gotteshaus wurde im 12. Jahrhundert aus Stein errichtet und besitzt einen Glockenturm. In der näheren Umgebung von Guàrdia de Tremp zeigt Santa Maria de Mur seit 2008 eine getreue Kopie ihrer Wandmalereien.

Die Festa Major de Guàrdia findet am ersten Septemberwochenende statt.

Damit stehen für einen Aufenthalt unterschiedliche historische Orte und Bauformen nebeneinander: das dokumentierte Castell, die Kirche Sant Feliu, die romanische Pfarrkirche und die Casa Roca im Renaissancestil. Ergänzt wird dieser Eindruck durch die konzentrisch angelegten Straßen von Guàrdia de Noguera sowie durch die seit 2008 gezeigte Kopie der Wandmalereien in Santa Maria de Mur.

Landschaft und Wege

Der Weg von Guàrdia zum Castell de Guàrdia und Castell de Mur beginnt auf einem ebenen Weg. Nach einer Straßenquerung führt er sanft auf einer Piste bergauf. Bald wird die Piste zu einem feuchten, von dichter Vegetation und Efeu gesäumten Pfad. Anschließend verlässt der Weg die Kulturlandschaft, führt in eine Schlucht und quert sie. Danach steigt er im Zickzack über einen weniger dicht bewaldeten Hang an.

Die einzelnen Wegabschnitte sind durch den Wechsel von ebenem Beginn, Piste, feuchtem Pfad, Schlucht und Hang deutlich voneinander unterschieden. Die Straßenquerung liegt vor dem sanften Anstieg; die Schlucht wird erst danach erreicht und gequert, bevor der Zickzackanstieg über den Hang folgt.

Die Naturroute Verneda de Palau führt auf einer mit Allradfahrzeugen befahrbaren Piste durch Anbauflächen sowie Oliven- und Mandelhaine. Später zweigt ein Weg zur Ermita de Sant Sebastià ab. Die abwärts führende Piste quert zwei Schluchten.

Auch bei der Verneda de Palau ist der Verlauf in aufeinanderfolgenden Abschnitten beschrieben: Auf die Anbauflächen und Haine folgt der Abzweig zur Ermita de Sant Sebastià; anschließend führt die Piste abwärts und quert zwei Schluchten.

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Anbindung

Guàrdia de Noguera ist über die Linie RL2 der Ferrocarrils de la Generalitat angebunden. Die Linie verläuft von Lleida über Tremp bis La Pobla.

Weitere Ortsseiten: Linyola, Ansovell, Tornabous, Sant Cristòfol, Les Valls De Valira, Cava, Erdo, El Mas De Bondia

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

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