Ivorra: Burg, Kirchen und historische Bauwerke
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Foto: Isidre blanc ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Geschichte und Bauwerke
Von der Burg von Ivorra ist der als Torre del Moro bekannte Rundturm in gutem Zustand erhalten. Der Rundturm ist 20 Meter hoch. Die Zisterne der Burg von Ivorra ist 7 × 5 Meter groß und 4 Meter hoch.
Die ummauerte Siedlung von Ivorra bewahrt Elemente der ursprünglichen Stadtstruktur. Zu diesen Elementen gehören Mauerabschnitte, kleine Gassen und ein Portal mit Keilsteingewölbe. Cal Millàs liegt neben dem Portal, das den Zugang zur ummauerten Siedlung von Ivorra bildete. Im Mittelalter diente Cal Millàs als Krankenhaus des Ortes Ivorra.
El Casalot de la Morera ist eine rechteckige Verteidigungsstruktur mit dicken Wänden. Der Sockel besteht aus Stein, während der Aufbau aus Stampflehm mit blauem, mit Kalk gebundenem Gips errichtet ist. Sie verfügt über mehrere Schießscharten.
„La Farinera“ ist die volkstümliche Bezeichnung für ein Gebäude auf einem Grundstück von Ivorra. Das Gebäude liegt neben der Straße LV-3003 von Torà nach St. Ramon, 1,1 Kilometer vor der Abzweigung zur Ortschaft.
Die Bauwerke bewahren dabei unterschiedliche konstruktive Details. Am Rundturm und an der Zisterne lassen sich Höhe und Maße der Burganlage benennen. Im Bereich der ummauerten Siedlung stehen Portal, Mauerabschnitte und kleine Gassen miteinander in räumlichem Zusammenhang. Bei El Casalot de la Morera treten Sockel, Stampflehmaufbau, Gips und Schießscharten als klar unterscheidbare Baumerkmale hervor.
Kirchen und Überlieferung
Die Kirche Sant Cugat in Ivorra wurde vom aus Solsona stammenden Baumeister Francesc Pons entworfen. In der Pfarrkirche Sant Cugat d’Ivorra wird ein gotisches, auf 1462 datiertes Reliquiar aufbewahrt. Es enthält ein Stück des blutbefleckten Tuchs. So begegnen sich an Sant Cugat ein benannter Baumeister aus Solsona und ein Reliquiar mit festgehaltenem Entstehungsdatum.
Das Santuari del Sant Dubte ist mit einem eucharistischen Wunder verbunden, das auf das Jahr 1010 datiert wird. Das Andenken an dieses Wunder, seine Dokumentation und seine Reliquien sind erhalten.
Natur und Wege
Das Naturschutzgebiet von besonderem Interesse Espai d’Interès Natural del Llobregós bietet drei Routen zum Wandern oder Radfahren. Um die Quellen von Ivorra wird eine kleine Route vorgeschlagen.
Der Mirador de la plaça Major ist ein ausgewiesener Aussichtspunkt in Ivorra. Außerhalb von Ivorra am Coll de la Figuera liegt die Font de La Figuera. Sie wurde aus bearbeiteten Steinquadern mittlerer und großer Größe errichtet und weist einen mit Keilsteinen ausgeführten Rundbogen auf. Dieser bildet eine Art Nische, die früher ein Marienbild beherbergte.
Fest und lokale Erzeugnisse
Bei der Ausgabe 2024 der Festa de Sant Galderic gab es einen Markt lokaler Erzeuger und Kunsthandwerker. Alle Beteiligten boten jeweils eine Tapa zum Verzehr vor Ort an.
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