Sanaüja: Tal, Wege und Kulturerbe
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Foto: Isidre blanc ( talk ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Sanaüja liegt im engen Tal der gleichnamigen Riera de Sanaüja. Rund um Sanaüja werden die Flächen überwiegend im Trockenfeldbau bewirtschaftet. Außerdem gibt es Mandel-, Oliven- und Weinbauflächen. Das landwirtschaftlich geprägte Umfeld zeigt damit mehrere Formen der Bewirtschaftung, die zum Ortsbild von Sanaüja gehören.
Landschaft und Wege
Der Camí de la Font verläuft, von Obstgärten umgeben, am rechten Ufer der Riera de Sanaüja entlang. Die Uferlage, der Verlauf durch die Obstgärten und der Name des Weges verbinden den Weg unmittelbar mit den Landschaftsmerkmalen des Sanaüja-Tals. La Font de Ferro ist ein von hundertjährigen Platanen geschützter Rast- und Erholungsbereich. Die alten Bäume sind damit ein eigenes Merkmal dieses Bereichs und nicht lediglich eine allgemeine Beschreibung der umliegenden Vegetation.
Bauwerke und Geschichte
Zu den Sakralbauten gehört die heutige Pfarrkirche Santa Maria de la Plaça in Sanaüja. Sie ist ein spätgotischer Bau, der zwischen 1509 und 1515 errichtet wurde. An diesem Bauwerk treffen die heutige Funktion als Pfarrkirche, die spätgotische Form und die klar eingegrenzte Bauzeit zusammen.
Pont de Sanaüja ist eine Brücke im romanischen Stil. Erbaut wurde sie zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert. Zwei Bögen gehören zu ihrer Konstruktion. Ein trennender Wellenbrecher ist ebenfalls Teil der Brücke, während sich am nördlichen Ende ein kleiner Bogen befindet. Die Brücke lässt sich dadurch nicht nur über ihre Epoche und ihren Stil, sondern auch über mehrere eindeutig benannte Bauteile erfassen.
Els Portals umfasst vier erhaltene Eingangstore. Diese Tore sind mit der ehemaligen Stadtmauer verbunden. Der historische Status der Mauer gehört zur Einordnung der Tore: Es handelt sich um einen erhaltenen Bezug zur früheren Befestigung des Ortes. Ein weiterer historischer Bezug führt zu Josep Calassanç. Er wurde am 17. Dezember 1583 zum Priester geweiht. Die Weihe fand in der Kapelle des Bischofspalasts von Castell de Sanaüja statt.
Der Glockenturm von Sanaüja befindet sich an einem anderen Ort auf der Plaça Major. Damit gehört auch dieser markante Bau zum Ortsbild, ohne der zuvor genannten Pfarrkirche zugerechnet zu werden.
Sakrale Orte
Außerhalb des Dorfes steht das Santuari de la Mare de Déu del Pla. Das Heiligtum ist ein rechteckiger Bau. In einem seiner Altäre wird Santa Rita verehrt. Lage, Bauform und Verehrungsort bilden die drei benannten Merkmale dieses sakralen Ortes.
Geografische Einordnung
Die Regionalstraße C-1412 verläuft nahe Sanaüja. Sie verbindet Calaf und Ponts und ist an die Straße nach Guissona angebunden. Für die geografische Einordnung des Ortes sind damit sowohl die nahe verlaufende Straße als auch ihre genannten Verbindungen maßgeblich. Die Straßenbezeichnung C-1412 ergänzt diese Einordnung um eine konkrete regionale Verkehrsverbindung.
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