València d’Àneu entdecken

File:Mur nord del castell de València d'Àneu, Pallars Sobirà.jpg File:Mur nord del castell de València d'Àneu, Pallars Sobirà.jpg Foto: Contraix via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Tannenwald Mata de València ist der größte Tannenwald der Iberischen Halbinsel. Der Bosc de la Mata ist einer der bedeutendsten Tannenwälder Europas.

Natur

In diesen Wald führt der Wanderweg Ruta dels avets: la Mata i el Gerdar. Die Route beginnt am Aparcament del Callau und führt in den Tannenwald Mata de València d’Àneu.

Der Zugang zur Ruta dels avets: la Mata i el Gerdar erfolgt von Esterri d’Àneu über die C-28 in Richtung Port de la Bonaigua. Nach Sorpe führt eine ein Kilometer lange Nebenstraße zum Aparcament del Callau.

So verbindet die benannte Route mehrere klar bezeichnete Punkte: Esterri d’Àneu ist der Ausgangsort des Zugangs, die C-28 weist in Richtung Port de la Bonaigua, und über Sorpe wird das Aparcament del Callau erreicht. Von dort setzt sich der Weg in den Wald Mata de València d’Àneu fort.

Wandern

Für Wanderer stehen in València d’Àneu Informationstafeln zum Weg Camins vius. Der Wanderweg València d’Àneu–Gerdar führt durch València d’Àneu.

Die benannten Wege tragen ihre katalanischen Orts- und Landschaftsnamen: Mata de València d’Àneu, Gerdar, Camins vius und Aparcament del Callau.

Kultur

Der archäologische Komplex des Castell de València d’Àneu liegt auf einem 1.108 m hohen Hügel. Der Hügel befindet sich oberhalb der 984 m hoch gelegenen Ebene von Esterri d’Àneu.

Die Pfarrkirche Sant Andreu de València d’Àneu ist romanisch. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist als Kulturgut von nationalem Interesse ausgewiesen.

Das Castell de València d’Àneu war die Sommerresidenz der Grafen von Pallars. Als strategische Befestigungsanlage bestand es vom Mittelalter bis zum Spanischen Bürgerkrieg und zur Nachkriegszeit.

Am Castell treffen damit mehrere historische Angaben zusammen: der archäologische Komplex auf dem 1.108 m hohen Hügel, die frühere Sommerresidenz der Grafen von Pallars und die Nutzung als strategische Befestigungsanlage über einen Zeitraum vom Mittelalter bis zum Spanischen Bürgerkrieg und zur Nachkriegszeit.

Die romanische Pfarrkirche Sant Andreu ergänzt diesen historischen Bestand um ein sakrales Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert. Ihre Ausweisung als Kulturgut von nationalem Interesse gehört ebenso zur beschriebenen Einordnung wie die Lage des Castell-Hügels oberhalb der 984 m hoch gelegenen Ebene von Esterri d’Àneu.

Traditionen

Zu den Falles im Gemeindegebiet von Alt Àneu zählen die Falles d’Alós und die Falles de València d’Àneu. Die beiden Bezeichnungen gehören zu den im Gemeindegebiet genannten Falles.

Die Traditionen sind dabei ausdrücklich dem Gemeindegebiet von Alt Àneu zugeordnet. Dazu gehören zwei eigene Bezeichnungen: die Falles d’Alós und die Falles de València d’Àneu. Zusammen mit den katalanischen Namen der Wege und Bauwerke prägen sie die konkrete Orts- und Kulturlandschaft, die in València d’Àneu sichtbar benannt ist.

Weitere Ortsseiten auf katalonien-netz.de: Ventolà, Granyanella, Llarvén, La Tallada, Espot, Llavorsí, Son, Solsona

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

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