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L’Argentera: Natur, Wege und Kulturgeschichte

Unterkünfte in L'Argentera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Serres de Pradell-l’Argentera sind ein geschütztes Gebiet mit mediterraner, silikatischer Bergvegetation. Zu dieser Vegetation gehören Bestände der See-Kiefer und Eibenwälder. Innerhalb des Gemeindegebiets von l’Argentera umfasst das geschützte Gebiet einen Teil der Serra de l’Argentera. Die Bezeichnung des Schutzgebiets verbindet damit den Namen Pradell-l’Argentera mit dem Teilbereich der Serra innerhalb der Gemeinde.

File:Sant Bartomeu de l'Argentera 01.jpg File:Sant Bartomeu de l'Argentera 01.jpg Foto: Jordi Gili via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Der Morral de Vilanova ist mit 706 Metern der Gipfel der Serra de l’Argentera. Von dort ist das Mittelmeer zu sehen. Der Höhenpunkt ist zugleich Bestandteil der ausgeschildert benannten Route, die von l’Argentera über die Serra führt.

Wanderwege

Die Route „Ruta per la serra, passant pel Morral de Vilanova i per Escornalbou“ beginnt in l’Argentera und folgt dem GR-7 in Richtung der Serra de l’Argentera. Ihr vollständiger Name führt die drei genannten Punkte Serra, Morral de Vilanova und Escornalbou ausdrücklich im Wegverlauf zusammen.

Der GR-7 verläuft durch die Serra de l’Argentera. Dort sind verschiedene Wanderungen mit schönen Ausblicken auf das Meer möglich. Der Meerblick gehört damit zu den ausdrücklich genannten Aussichten entlang dieses Wegabschnitts.

Die Route von l’Argentera nach Escornalbou folgt dem alten Weg, der den Ort mit dem ehemaligen Kloster Sant Miquel d’Escornalbou verband. Einige Abschnitte dieses Weges sind noch gepflastert erhalten. Der historische Wegeverlauf ist an diesen erhaltenen Pflasterabschnitten weiterhin ablesbar.

Geografische Einordnung

l’Argentera ist ausschließlich über die Straße T-343 erreichbar. Diese Straße ist die im Ortsbezug genannte Verbindung für die Anfahrt nach l’Argentera.

Kultur und Geschichte

Der Eisenbahntunnel von l’Argentera trägt die weiteren Bezeichnungen Tunnel de la Torreta und foradada de l’Argentera und ist 4.043,75 Meter lang. Die drei Bezeichnungen beziehen sich auf dasselbe Bauwerk.

Der neue Gemeindefriedhof von l’Argentera wurde erstmals 1919 genutzt und ist eine maßstabsgetreue kleinere Nachbildung eines Pariser Friedhofs. Seine erste Nutzung und seine besondere Gestalt sind damit durch zwei eigenständige Angaben beschrieben.

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Die Kirche Sant Bartomeu wurde 1750 nach einem Beschluss der Dorfgemeinschaft erbaut und besitzt eine schlichte Barockfassade.

Seit 1838 enthält die Kirche einen großen Teil der aus Escornalbou entfernten Kultgegenstände. Die Kirche ist damit sowohl mit dem Baujahr 1750 als auch mit der späteren Aufnahme dieser Gegenstände verbunden.

Bei l’Argentera befinden sich die Blei- und Silberminen von Puig Rodó. Sie waren 1387 weiterhin in Betrieb.

Eduard Toda prägte die heutige Gestalt von l’Argentera. Während der Restaurierung von Escornalbou restaurierte er die Casa Cabrer. Er finanzierte Arbeiten am neuen Friedhof, am Rathaus, an den Schulen und an der Societat. Auch die Begrünung der Straßen wurde von ihm finanziert. Zu den von ihm unterstützten Bereichen gehörten damit einzelne Gebäude, öffentliche Einrichtungen und die Gestaltung der Straßen.

Feste

Die Festa Major von l’Argentera findet am 24. August zu Sant Bartomeu statt. Das Fest ist damit mit dem Namen des Kirchenpatrons und einem festen Datum verbunden.

Weitere Orte auf Katalonien-Net: Amposta, Poblet, Vila-rodona, Santa Coloma De Queralt, Colldejou, Cabra Del Camp, Riudoms, Maspujols.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.

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