Montferri: Kirche, Turm und Burggeschichte

File:Santuari de Montserrat, Montferri, Alt Camp.jpg File:Santuari de Montserrat, Montferri, Alt Camp.jpg Foto: Angela Llop via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Montferri verbindet historische Sakralbauten, einen mittelalterlichen Turm und die Geschichte des Riu Gaià. Die Església de Sant Bartomeu ist die Pfarrkirche des Ortes und als Kulturgut von lokalem Interesse katalogisiert. Auf dem Hügel Tossa Grossa steht die Torre de Montferri, während das restaurierte Castell de Rocamora derzeit als auf Calçotades spezialisiertes Restaurant betrieben wird.

Weitere Reiseziele sind Blancafort, L'Hospitalet de l'Infant, Cambrils, La Secuita, Vallclara, L'arboç, Bràfim und Sarral.

Kultur und Geschichte

Die Església de Sant Bartomeu ist seit dem 13. Jahrhundert dokumentiert. Errichtet wurde sie unter Verwendung der Überreste eines älteren Bauwerks aus dem frühen 12. Jahrhundert. Ihre Hauptfassade stammt aus dem Jahr 1789, der Glockenturm wurde 1797 errichtet. In der Sakristei bewahrt die Pfarrkirche außerdem eine Sammlung von Osterkerzen, die von 1978 bis heute reicht. So treffen an einem einzigen Bauwerk mittelalterliche Ursprünge, spätere Baumaßnahmen und eine bis in die Gegenwart reichende religiöse Sammlung aufeinander.

Eine eigenständige architektonische Facette besitzt das Santuari de la Mare de Déu de Montserrat in Montferri. Es handelt sich um ein modernistisches Projekt des Architekten Josep M. Jujol, eines Schülers und Mitarbeiters von Gaudí. Für Besucher, die das Santuari besichtigen möchten, bietet Montferri einen geführten Besuch an.

Das Castell de Rocamora wurde zur Verteidigung des Grenzgebiets am Riu Gaià errichtet. Dieses Gebiet bildete bis zum 12. Jahrhundert die letzte Grenze zwischen der christlichen und der sarazenischen Welt. Heute wird das restaurierte Castell de Rocamora als auf Calçotades spezialisiertes Restaurant betrieben.

Turm und Landschaft

Die Torre de Montferri steht auf der Tossa Grossa, einem 386 Meter hohen Hügel. Außen besitzt der Turm einen ovalen, innen einen kreisförmigen Grundriss. Das erhaltene Mauerwerk reicht bis etwa acht Meter, und die Errichtung wird auf die Zeit um das Jahr 1000 datiert. Von Montferri aus ist die Torre de Montferri zu Fuß über den Weg erreichbar, der von Montferri nach Salomó führt.

In der Umgebung von Montferri befinden sich La Mola, ein Gipfel, die Playa Torredembarra, ein Strand, und die Platja Altafulla, ebenfalls ein Strand. Damit reicht das landschaftliche Spektrum im näheren Umfeld von einem erhöhten Geländepunkt bis zu zwei unterschiedlichen Küstenzielen.

Geografische Einordnung

Im weiteren regionalen Umfeld von Montferri befindet sich der Mirador Roc de Sant Gaietà, ein Aussichtspunkt. Dort liegt außerdem das Museu Deu, ein Museum. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld befindet sich die Villa-mausoleo de Centcelles, eine antike Stätte. Das Museu Diocesà liegt ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld von Montferri. Hinzu kommt der Palast of the bishop of Tarragnoa, ein Palast.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.

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