Wohnungen in Katalonien

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Wohnungen in Katalonien – begehrte Immobilien am Mittelmeer

Das katalanische Wohnungsministerium hatte vor einigen Tagen verlauten lassen, dass man derzeit ein baskisches Model überprüfe, und eventuell gedenke, diesem zu folgen.

Dort werden freistehende Häuser und Wohnungen von der baskischen Regierung mit einem Pachtzins von 8, bis maximal 15 Euro pro Tag belegt, um diese an Wohnungssuchende weiterzuvermieten.

> Katalonien Immobilien

Die Hilfe der neuen spanischen Wohnungsministerin. Carme Chacón, Jahrgang 1971, wird nach ihrer Ernennung zur Nachfolgerin von María Antonia Trujillo im Wohnungsministerium erwartet, auch sie ist dieser Idee in Katalonien nicht abgeneigt. Der Widerspruch der vielen freistehenden Häuser und Wohnungen in Katalonien zu den unzähligen Wohnungssuchenden, ist der katalanischen Regierung schon länger ein Dorn im Auge.

In Katalonien wird daher ernsthaft geprüft, inwiefern man das baskische Immobilien-Modell in Katalonien umsetzten könnte. Gegen das Vorhaben, katalanischen Immobilienpreisen ein wenig den Spekulationsdruck zu nehmen, laufen Bauunternehmer, Immobilienhändler und Konstrukteure Sturm.

Unverhältnismäßig, undurchdacht und eine Form der Erpressung sei die Idee des Pachtzinses, so tönen die katalanischen Immobilien-Firmen. Dabei wurde von Seiten der katalanischen Regierung (Generalitat de Catalunya) noch kein konkreter Beschluss zum Thema veabschiedet. Auch wolle man niemanden mit der Erhebung des Pachtzinses bestrafen, sondern lediglich den Wohnungsmarkt ankurbeln, sprich die Besitzer der vielen, leer stehenden Objekte motivieren, diese zu vermieten.

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Allein in der autonomen Region Katalonien stehen, so schätzt man, 150.000 Wohnungen leer. Die meisten Besitzer lassen ihr Eigentum aus eigennützigen Zwecken leer stehen. Entweder stehen zukünftige, gewinnbringende Sanierungskonzepte dahinter, oder sie halten den Wohnraum frei, um ihn ihren eigenen Kindern zu vererben, damit die nicht irgendwann das Problem der hoffnungslosen Wohnungssuche in Katalonien haben.
Studenten wollen mehr

Die "Staatshilfe" verschafft, sollte sie realisiert werden, nur bedingt Linderung: Lediglich ein Zehntel der 1,4 Millionen Studenten in ganz Spanien kommt zu einer Mini-Bleibe. "Der Plan insgesamt müsste viel umfassender sein", beklagt beklagt ein Studentensprecher.

Die seit Jahren steigenden Immobilien-Preise in Katalonien sei kein studentisches Problem an sich, meint er und fordert: "Der Spekulation mit Immobilien in Katalonien muss man energisch entgegenwirken." Das erkannte auch die Ministerin. Sie will per Gesetz leer stehende Wohnungen freigeben, um dadurch den Marktpreis zu senken. Ihrer Unzufriedenheit über diesen "Tropfen auf den heißen Stein" machten Studenten Spanien-weit kreativ kund: Sit-ins in mit Kreide gemalten 20 bis 40 m²-Grundrissen gab es in fast allen größeren Städten.

Datum: 02.01.2008

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