Canet D'adri: Vulkanschluchten, Kirchen und alte Wege
Der Parc de la Font de la Torre liegt neben den tiefen vulkanischen Schluchten der Riera de Canet mit Felsüberhängen, kleinen Wasserfällen und Tümpeln. Canet d’Adri lässt sich über Landschaft, Geschichte, Wege und lokale Küche mit unterschiedlichen Akzenten lesen.
Natur
83 Prozent der Fläche von Canet d’Adri sind von Wäldern mit Steineichen, Korkeichen, Eichen und Kiefern bedeckt. Der Puig d’Adri ist ein bewaldeter Vulkankegel mit einer Höhe von 408 Metern, der über die umliegenden Ländereien, Felder, Bauernhöfe und Waldstücke ragt. Der Puigsou ist mit 985 Metern der höchste Punkt der Gemeinde Canet d’Adri. Die Riera de Canet, der Camí antic de Canet a Adri und die Kirchenorte ergänzen das Landschaftsbild um Wege und Baugeschichte. Die Schluchten der Riera de Canet bilden dabei einen markanten Landschaftsraum, während Puig d’Adri und Puigsou die bewaldeten Erhebungen des Gemeindegebiets prägen. Wälder, Felder, Bauernhöfe und Waldstücke stehen so neben vulkanischen Formen und dem Lauf der Riera.
Die Festa Remença und hausgemachte Küche setzen kulturelle und kulinarische Akzente.
Bei einem Hotel in Canet d’Adri können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen gemeinsam betrachtet werden. Je nach Reisezeitpunkt und gewünschter Zimmerkategorie ergeben sich unterschiedliche Vergleichspunkte; die Stornierungsbedingungen bilden dabei einen eigenen Aspekt der Planung.
Geschichte
Sant Vicenç de Canet wurde bereits im Jahr 822 erwähnt. Die Kirche ist eine Basilikalkirche mit drei Schiffen, die in drei halbkreisförmigen Apsiden enden. Der Dolmen de la Mota ist ein megalithisches Grabmonument, das im späten Neolithikum zwischen 2500 und 2200 v. Chr. errichtet und während der gesamten Bronzezeit bis zum 8. Jahrhundert v. als Begräbnisstätte genutzt wurde.
Die Pfarrkirche von Biert bestand bereits im 10. Jahrhundert, wurde zu Beginn des 11. Jahrhunderts und erneut im 12. Jahrhundert wiederaufgebaut. Die Pfarrkirche von Montcal wurde im Jahr 1057 erwähnt; das heutige Gebäude ist ursprünglich ein romanischer Bau des 12. Jahrhunderts mit späteren Erweiterungen. Unterschiedliche Epochen stehen hier neben baulichen Details und archäologischen Spuren. An Sant Vicenç de Canet, dem Dolmen de la Mota, Biert und Montcal begegnen sich dabei Sakralbau, Megalithanlage und die Zeugnisse mehrerer historischer Zeitabschnitte.
Kultur
Die romanischen Fassaden von Sant Llorenç d’Adri sind vollständig erhalten und in das heutige Gebäude integriert. Das romanische Westportal hat drei abgestufte Archivolten sowie beidseitige Gruppen aus Basis, Säule und Kapitell. Die jährlich stattfindende Festa Remença wechselt zwischen den Dörfern der Vall de Llémena und umfasst traditionelle Tänze, Geschichtsvorträge, eine Theaterinszenierung und mittelalterliche Gastronomie.
Wege
Der Camí antic de Canet a Adri ist ein wiederhergestellter Weg, der die Orte Canet und Adri miteinander verbindet.
Weitere Orte
La Cometa, Borrassà, Viladamat, Fontanals De Cerdanya, Les Planes D'hostoles, Puigcerdá, Serra De Daró und Les Pereres
Kulinarik
In Canet d’Adri gibt es zahlreiche Restaurants mit hausgemachter Küche.
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