Vidreres: Wege, Bauwerke und lokale Tradition
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Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Vidreres lässt sich über Wege, Landschaft und Bauwerke erschließen. Der Via-Marina-Abschnitt in Vidreres ist 12,9 Kilometer lang und quert das Küstengebirge im Bereich von Caulès. Durch Vidreres verläuft außerdem die Via Marina Romana–Camí de Sant Jaume, die Girona und Barcelona entlang der antiken Via Marina der Via Augusta verbindet. Die unterschiedlichen Weglängen und Wegverläufe geben Ihnen eine klare Grundlage, kürzere und ausgedehntere Erkundungen miteinander zu vergleichen.
Wege
Die Route zur Burg Sant Iscle ist 3,7 Kilometer lang, leicht und linear; die ungefähre Gehzeit beträgt eine Stunde. Sie führt durch Felder sowie Steineichen- und Pinienwälder und steigt zu dem Hügel hinauf, auf dem die Burg liegt. Von Vidreres aus beginnt der örtliche Weg an der Carrer de la Costa Brava; anschließend führt ein ausgeschilderter Aufstieg zehn Minuten zu Fuß zur Burg.
Die Route zur Ermita de Caulès und zum Turó de Puig Ventós führt zur Burg Sant Iscle, zu den Teichen von Llobet, zu La Torre d’en Llobet und zur Ermita de Caulès und verläuft durch Felder und Wälder.
Natur
Die Route zu den Teichen von Llobet führt zunächst durch landwirtschaftlich genutzte Gebiete und anschließend durch mediterranen Wald. Die Teiche von Llobet umfassen drei Teiche. Die Familie Llobet legte sie am gleichnamigen Bach zur Bewässerung der Felder an. Vidreres verfügt über einen relativ abgeschiedenen Naturraum, der seine biologische Vielfalt bewahrt.
Am Aussichtspunkt des Turó de Puig Ventós lässt sich die gesamte Ebene von La Selva überblicken. La petja de Sant Martí ist ein Granitfelsen mit eingravierten Kreuzen und einer markierten Stelle, die einem Fußabdruck ähnelt, am Weg von Caulès nach Cabanyes.
Geschichte und Bauwerke
Die Burg Sant Iscle war eine Befestigungsanlage des Vizegrafen von Cabrera und vom 12. bis zum 15. Jahrhundert in Betrieb; während dieser Zeit bestimmte sie die Geschicke des Gebiets von Vidreres.
La Torre d’en Llobet umfasst einen viergeschossigen Wehrturm; ihr ursprünglicher Baukörper stammt aus dem 15. bis 16. Jahrhundert. Erreichbar ist La Torre d’en Llobet über einen Feldweg, der bei Kilometer 88 der Straße C-35 von Vidreres nach Llagostera abzweigt. Mas Flassià ist ein Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert, das bereits im 13. Jahrhundert dokumentiert war.
Die heutige Kirche Santa Maria de Vidreres entstand durch eine umfassende architektonische Umgestaltung am Ende des 18. Jahrhunderts im barock-neoklassizistischen Stil. Die ersten historischen Nachrichten über die Pfarrei Santa Maria de Vidreres stammen aus dem 11. Jahrhundert.
Lokale Tradition
El Ranxo ist eine gemeinschaftliche Eintopftradition, bei der Einwohner und örtliche Betriebe Zutaten beisteuern und die Köche knapp dreißig Töpfe mit jeweils 100 Litern zubereiten. El Ranxo de Vidreres findet jeden Faschingsdienstag auf der Plaça Lluís Companys statt, die auch Plaça de l’Oliva heißt.
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