Argestues: Eichenwälder, Santa Coloma und Pyrenäenlegende
File:Campanar de Santa Coloma d'Argestues.jpg
Foto: Ramon Puigpinós via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Zwei konkret benannte Wegverläufe führen nach Argestues. Die Route Noves de Segre–Argestues–Plaça de Sant Quiri erreicht den Ort über einen Pfad, der durch Eichenwälder führt und Bäche quert. Die Route Noves–Argestues–Plaça de Sant Quiri ist 13,2 km lang. Außerdem ist Argestues über die Straße erreichbar, die von Noves durch das Pallerols-Tal bergauf führt. Route und Straße bilden damit zwei unterschiedliche Verläufe nach Argestues. Aktuelle Wegbedingungen sollten vor dem Aufbruch geprüft werden. Für Wanderungen gehören aktuelle Wegbedingungen und Routenhinweise zur Vorbereitung. Bei einer Route mit Waldpfaden und Bachquerungen sollte diese Prüfung unmittelbar vor der Begehung erfolgen. Für den Besuch einer Station auf einer ausgeschilderten Route empfiehlt sich, den aktuellen Verlauf und die Hinweise zur Station vor der Reise zu kontrollieren.
Geschichte und Baukultur
Argestues wird erstmals im Jahr 904 urkundlich erwähnt. Im unteren Teil des verlassenen Dorfes steht die Kirche Santa Coloma. Sie ist eine einschiffige Kirche mit rechteckigem Grundriss, einer Balkendachkonstruktion und einem kurzen Gewölbe über dem Presbyterium. Bei der Besichtigung lassen sich der rechteckige Grundriss, die Balkendachkonstruktion und das kurze Gewölbe über dem Presbyterium als getrennte Bauteile betrachten. Bei historischen Kirchenbauten können veröffentlichte Besichtigungszeiten vorab geprüft werden.
Archäologie und Überlieferung
In der Nähe von Argestues liegt die Fossa de Plan Cabanell, eine Megalithzyste mit rechteckiger zentraler Kammer aus drei großen Steinplatten und einem kreisförmigen Steinhügel aus Steinen. An der Station 6 Argestues der Ruta dels Manairons wird eine Legende erzählt, nach der Gott die Pyrenäen bildet, indem er Felsen aus einem Sack fallen lässt. Die Megalithzyste und die Erzählung gehören zu zwei verschiedenen Formen kultureller Überlieferung: Die eine ist als steinerne Anlage in der Nähe verortet, die andere an einer Station der Ruta dels Manairons. Für den Besuch der Station 6 sollten die aktuellen Routenhinweise vor der Reise geprüft werden.
Gipfel und weiteres Umfeld
In der Umgebung von Argestues liegen Serra de Taús, Roca del Collar und Torreta de l'Orri; alle drei sind Gipfel. Im weiteren regionalen Umfeld von Argestues liegen Sant Vicenç d’Enclar, eine historische Stätte, Mare de Deu de les Peces, eine Kirche, Canya de les Grailes, eine Höhle, sowie Parc Infantil, ein Park.
Alte Wege im Tal
Der Camí Vell de les Valls d’Aguilar ist ein Projekt zur Wiederherstellung, Anpassung und Ausschilderung alter traditioneller Wege. Die Bewohner der Valls d’Aguilar nutzten diese Wege für die Wege zwischen den verschiedenen Siedlungen des Tals. Bei einer Begehung sollten aktuelle Wegbedingungen vor der Reise geprüft werden. Für Wege zwischen mehreren Siedlungen sollten außerdem aktuelle Hinweise zum jeweiligen Verlauf vor dem Aufbruch kontrolliert werden.
Weitere Orte im übergeordneten Reisegebiet sind Alguaire, Gausac, Vilanova De La Barca, Bescaran, Vallferosa, Torrebesses, Arànser und El Pont De Suert.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.
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