Mont-Ros: Romanischer Glockenturm, Wege und Gipfel
File:La Torre de Cabdella. Mont-ros 29.JPG
Foto: Gustau Erill i Pinyot via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kirchen und Ortsgeschichte
Monrós ist am romanischen Glockenturm der Kirche Mare de Déu del Boix leicht zu erkennen. Die Kirche Sant Esteve de Mont-ros stammt aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Beim Castell de Mont-ros ist die genaue Identität nicht geklärt. Paüls und Pobellà werden jedoch eng mit der benachbarten Burg Mont-ros in Verbindung gebracht. Im Jahr 1072 vereinbarte Ramon V., sie seinem Cousin Artau I. als Allod zu überlassen. Um 1117 übertrug Graf Bernat Ramon I. de Pallars Jussà sie seinem Vasallen Pelet. Damit verbinden sich am Ort ein romanischer Glockenturm, eine Kirche des 11. Jahrhunderts und eine Burgüberlieferung, deren Zuordnung in den historischen Angaben offenbleibt. Die Namen der beteiligten Personen markieren dabei die beiden zeitlich getrennten Vorgänge der Vereinbarung und der späteren Übertragung.
Kirchen im weiteren regionalen Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld von Monrós liegen mehrere Kirchen. Dazu gehören die Esglesia de Sant Esteve de Ginast, die Esglesia de Sant Climent und das Pilaret de Sant Urbà. Die drei genannten Ziele werden jeweils als Kirchen im weiteren regionalen Umfeld von Monrós eingeordnet.
Wasserlauf und Gipfel
Am Ortsrand von Monrós liegt der Barranc de les Espones, dessen Wasserrauschen dort wahrnehmbar ist. In der näheren Umgebung von Monrós liegen die Gipfel Tuc de la Cometa, lo Tossal und Cap de la Muntanyeta. Der Gipfel Tossal de la Costa liegt in der Umgebung von Monrós. Die Landschaftsbeschreibung nennt damit sowohl einen Wasserlauf am Ortsrand als auch mehrere benannte Gipfel mit unterschiedlich gefasster räumlicher Beziehung zum Ort: Drei Gipfel werden dem näheren Umfeld zugeordnet, während Tossal de la Costa in der Umgebung liegt.
Weg nach Mont-ros
Der Weg von La Plana nach Mont-Ros beginnt mit einem gepflasterten Abschnitt, der von Kiefern umgeben ist. Anschließend führt der Weg durch lehmiges Gelände mit rötlich gefärbtem Boden. Der Verlauf lässt sich dadurch in zwei deutlich benannte Geländeabschnitte gliedern: zunächst Pflaster und Kiefern, danach Lehm und rötlicher Boden. Ein weiterer Wegabschnitt von Mont-ros führt zur Eremitage Sant Marc. Die Wegbeschreibung verbindet somit den Ausgangspunkt La Plana mit Mont-Ros und nennt neben den Boden- und Vegetationsmerkmalen auch die Eremitage als Ziel dieses Abschnitts.
Waschhaus und Einstufung
Vor dem Eintritt in Mont-ros erreicht der Weg ein Waschhaus mit einem Rastbereich mit Tischen und Bänken. Der Rastbereich ist damit gemeinsam mit dem Waschhaus als eigener Punkt im beschriebenen Wegverlauf genannt. Die Tische und Bänke gehören ausdrücklich zu diesem Rastbereich vor dem Eintritt in den Ort. Der Barranc de les Espones inf. ist mit dem Schwierigkeitsgrad V3-a3-AII eingestuft.
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