Sant Guim De La Plana – Castell, Landschaft und Feste

File:Sant-Guim-de-la-Plana.jpg File:Sant-Guim-de-la-Plana.jpg Foto: Araceli Merino via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Das Castell de Sant Guim de la Plana ist ein großes Herrenhaus, das die Altstadt beherrscht. Seine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1065 und findet sich im Testament von Enmengarda.

Kultur und Geschichte

An der Santa Maria de Sant Guim de la Plana trägt der Glockenturm die Jahreszahl 1870. Santa Maria bewahrt außerdem einige Mauerabschnitte eines älteren Gebäudes und ergänzt damit die historische Bausubstanz des Ortes um ein weiteres überliefertes Bauelement. So stehen am selben Gotteshaus eine klar datierte Turmins­chrift und bauliche Reste aus einer früheren Bauphase nebeneinander.

Wenn Sie einen Festtermin im August vormerken möchten, findet in diesem Monat die Festa Major de Sant Guim de la Plana statt. Der Termin gehört damit zum sommerlichen Veranstaltungskalender des Ortes und ergänzt die ganzjährig sichtbaren historischen Zeugnisse um einen zeitlich festgelegten Anlass.

Feste

Das Pessebre Vivent de Sant Guim de la Plana lässt verlorengegangene Berufe wiederaufleben, die aus den Dörfern Kataloniens verschwunden sind. Die Darstellung greift damit Tätigkeiten auf, die in den katalanischen Dörfern nicht mehr bestehen.

Seit 1982 findet die Aufführung während der Weihnachtsfeiertage in allen Teilen des mittelalterlichen Ortes Sant Guim de la Plana statt. Mehr als 300 Darsteller wirken in 34 verschiedenen Szenen mit, die sich durch die Straßen und Häuser des mittelalterlichen Ortskerns der Segarra bewegen. Die Aufführung ist dadurch nicht auf einen einzelnen Platz begrenzt, sondern verteilt ihre Szenen über den historischen Ortskern und seine Gebäude.

Landschaft und Natur

Rund um Sant Guim de la Plana prägen Trockenfeldbau und weitläufige Getreidefelder die Landschaft. Die Wege durch dieses offene Feldgebiet laden zum Spazierengehen ein. Das Landschaftsbild bleibt dabei von den weiten Anbauflächen und den Wegen durch das offene Gelände bestimmt.

Ein Teil des Gemeindegebiets von Sant Guim de la Plana gehört zum geschützten Naturraum Valls del Sió-Llobregós.

Der Pou de Madern bei Vicfred ist ein intermittierender artesischer Brunnen, der in Kalkstein ausgehöhlt wurde. Über Steinstufen ist der Brunnen erreichbar; zu seiner Anlage gehört außerdem ein steinernes Gewölbe. Damit umfasst die Anlage sowohl den in Kalkstein ausgehöhlten Brunnen als auch den baulichen Zugang über die Steinstufen und das Gewölbe.

Bei starken Regenfällen kann der Pou de Madern überlaufen und seine Umgebung in einen kleinen See verwandeln.

Unterwegs

Zwei Buslinien verbinden Sant Guim de la Plana und Vicfred miteinander. Die Verbindungen führen außerdem nach Tàrrega, nach Guissona und zu weiteren Orten, sodass neben den genannten Zielen auch andere Orte des Verkehrsnetzes erreichbar sind. Die Busverbindungen nennen damit sowohl die direkte Verbindung mit Vicfred als auch die Weiterführung nach Tàrrega, Guissona und darüber hinaus.

Wer ein Hotel in Sant Guim de la Plana sucht, kann den Ort als mögliche Adresse für die eigene Reiseplanung vormerken und die passende Aufenthaltszeit anschließend anhand des persönlichen Kalenders wählen.

Weitere Orte

Weitere Orte, die Sie von dieser Seite aus aufrufen können: Central de Cabdella, Figuerola de Meià, Lloberola, La Baronia De Rialb, La Granadella, Sant Llorenç De Morunys, Peracamps, Erinyà

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

Unterkünfte in Sant Guim De La Plana vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com