Vilamòs: Aranische Kultur und Wege zum Montlude

Kultur und Geschichte

Das Ecomusèu Çò de Joanchiquet zeigt den traditionellen aranischen Gebäudetyp „auviatge“: Ein Haus, Scheunen, ein Taubenschlag und ein Schweinestall gruppieren sich um einen geschlossenen Innenhof. Der gezeigte Gebäudetyp umfasst damit sowohl das Haus als auch die genannten landwirtschaftlichen Nebengebäude. Das Ecomusèu bietet außerdem einen Audioguide mit insgesamt 23 Titeln. Die Titel sind auf Aranesisch, Katalanisch, Spanisch, Französisch und Englisch verfügbar.

Sakrale Spuren

Der Glockenturm von Santa Maria de Vilamòs ist eines von nur zwei erhaltenen Beispielen dieses romanischen Glockenturmtyps im Val d’Aran. Das andere erhaltene Beispiel befindet sich bei der Kirche von Bossòst. In die Mauern von Santa Maria de Vilamòs sind römische Grabstelen eingelassen; einige davon sind besonders im Glockenturm von außen sichtbar.

Sant Miquèu de Vilamòs ist eine aus dem 11. Jahrhundert stammende Einsiedelei im lombardisch-romanischen Stil. Sie liegt 15 Gehminuten vom Dorf Vilamòs entfernt. Die Einsiedelei steht auf einem Vorsprung. Von diesem Vorsprung reichen die Ausblicke über das Garona-Tal, die Artiga de Lin und das Aneto-Massiv.

Natur und Wege

Auf Wegen in der näheren Umgebung von Vilamòs gibt es große grüne Wiesen und natürliche Quellen. Während der Schneeschmelze finden sich auf diesen Wegen saisonal gefüllte Teiche. Aussichtspunkte liegen entlang der Wege.

Die Route von Vilamòs zum Montlude führt über Forstwege und hochalpine Pfade durch alpine Weiden und Schwarzkiefernwälder. Als lineare Route ist sie 11,4 km lang und verläuft zwischen den Gemeinden Les und Vilamòs im Val d’Aran. Der Aufstieg weist 640 Höhenmeter auf; der Montlude ist mit 2.517 m angegeben.

Die Route verbindet dabei mehrere Geländeformen in einem Verlauf: Forstwege und hochalpine Pfade führen durch alpine Weiden und Schwarzkiefernwälder. Die lineare Strecke zwischen Les und Vilamòs umfasst 11,4 km und 640 Höhenmeter im Aufstieg; der Montlude ist mit 2.517 m angegeben.

Ortsbilder

Das Safareig de Vilamòs ist ein etwa 20 Meter langer, überdachter Komplex. Der Komplex umfasst eine Quelle, eine Viehtränke und ein Waschhaus. Auf einem Marmorpfeiler ist die Jahreszahl 1775 eingraviert.

Eine thematische Route durch die Altstadt und ihre Umgebung von Vilamòs nutzt insgesamt acht erklärende und visuelle Elemente. Anhand dieser Elemente macht die Route die traditionellen Berufe und die Rollen von Frauen in der früheren aranesischen Gesellschaft sichtbar.

Auch am Safareig stehen mehrere historische und alltägliche Funktionen zusammen: Quelle, Viehtränke und Waschhaus gehören zu dem überdachten Komplex, während die Jahreszahl 1775 auf einem Marmorpfeiler an seine Geschichte erinnert.

Unterkünfte in Vilamòs vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Weitere Ziele

Weitere Ziele: Les Borges Blanques, La Granja d'Escarp, Montoliu de Segarra, Arfa, Mollerussa, Claravalls, Juncosa und Vielha.

Traditionen

In Vilamòs gibt es die „Gòis en aunor de Sant Ròc“ zu Ehren von Sant Ròc, dem Schutzpatron von Vilamòs. Sant Ròc ist der Schutzpatron von Vilamòs.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.