El Pont D'armentera: Kirche, Brücken und Flussufer

File:El Pont d'Armentera.JPG File:El Pont d'Armentera.JPG Foto: Dgarriga via Wikimedia Commons, Public domain

In der Kirche Santa Magdalena befindet sich ein anonymes barockes Altarretabel aus dem Jahr 1702. Das Werk besteht aus polychromiertem und vergoldetem Holz und weist zahlreiche Reliefdarstellungen auf.

Die Urheberschaft des Retabels ist nicht überliefert. Erhalten sind dagegen die Jahreszahl, die auf seine Entstehungszeit verweist, sowie die aufwendig bearbeitete Oberfläche. Polychromierung, Vergoldung und Reliefs gehören gemeinsam zu den sichtbaren Merkmalen dieses sakralen Kunstwerks.

Unterwegs

Am Parkplatz der Gemeinde hinter dem Rathaus von El Pont d'Armentera befindet sich eine Ladestation mit Selbstreparaturmöglichkeit für Fahrräder.

Der Standort verbindet damit einen klar benannten Orientierungspunkt im Ort mit einer praktischen Einrichtung für Fahrräder. Zur Ausstattung gehört neben der Ladestation auch die Möglichkeit, kleinere Reparaturen selbst vorzunehmen. Beides befindet sich am Gemeindeparkplatz hinter dem Rathaus.

Kultur und Bauwerke

Die Kapelle Sant Joan bei Cal Cagall wurde 1959 an das Landhaus angebaut, das als Cal Cagall oder Pallissa de la Creu bekannt ist. Die Kapelle ist von romanischen Kirchen inspiriert und besitzt vor dem Eingang ein Atrium.

Die beiden Namen Cal Cagall und Pallissa de la Creu bezeichnen dabei dasselbe Landhaus. Die Baugeschichte der Kapelle ist mit dem Anbau von 1959 zeitlich klar eingeordnet; ihre Gestaltung nimmt zugleich Anregungen romanischer Kirchen auf. Vor dem Eingang liegt das Atrium als eigener Bauteil.

Pont de les Femades war Teil der Aquäduktlinie, die von dort Wasser nach Tàrraco führte. Die Brücke am Torrent de Rupit gilt als Bauwerk römischen Ursprungs. Ihr Aussehen wurde durch wiederholte Nutzung im Lauf der Jahrhunderte verändert.

In Pont de les Femades treffen somit eine historische Wasserführung und ein später durch Nutzung verändertes Bauwerk aufeinander. Die Verbindung mit Tàrraco gehört zur Geschichte der Aquäduktlinie, während der Torrent de Rupit den Ort der Brücke bezeichnet. Der heutige Eindruck ist deshalb nicht unverändert aus einer einzigen Bauphase überliefert.

Geschichte

Die ersten schriftlichen Nachrichten über El Pont d'Armentera stammen aus dem Jahr 980. Die Wiederbesiedlung erfolgte im 11. Jahrhundert.

Damit reicht die schriftlich überlieferte Geschichte des Ortes bis ins 10. Jahrhundert zurück. Auf die ersten Nachrichten folgte im 11. Jahrhundert die Wiederbesiedlung. Beide Angaben markieren unterschiedliche Stationen der Ortsgeschichte und ordnen El Pont d'Armentera zeitlich ein.

Die meisten Trockensteinhütten in El Pont d'Armentera stammen aus dem späten 18. oder dem 19. Jahrhundert. Sie stehen weitgehend mit der Ausweitung des Weinbaus in Verbindung.

Die Hütten gehören damit vor allem in die Zeit, in der sich der Weinbau ausweitete. Ihre Bauweise aus Trockenstein und die Häufung der Entstehungsdaten im späten 18. und 19. Jahrhundert machen sie zu einem weiteren historischen Bestandteil der Kulturlandschaft.

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Weitere Ziele

Weitere Ziele sind L'eucaliptus, Vallfogona De Riucorb, Vallclara, Almoster, Sant Salvador, Forès, Roda De Barà und Banyeres Del Penedès.

Fluss und Wege

Von der ehemaligen Wasserkraftanlage in El Pont d'Armentera sind einige Elemente erhalten. Am Fluss Gaià gibt es Tümpel und natürliche Bereiche. Das Ufer des Flusses Gaià kann zu Fuß erkundet werden. Zu den Ausflügen, die in El Pont d'Armentera unternommen werden können, gehört eine Trockensteinroute.

Die Flusslandschaft umfasst dabei sowohl erhaltene Elemente der ehemaligen Wasserkraftanlage als auch Tümpel und natürliche Bereiche am Gaià. Der Uferweg lässt sich zu Fuß erkunden, während die Trockensteinroute einen weiteren Weg durch die von den Hütten geprägte Umgebung beschreibt. So stehen Wasserlauf, frühere Nutzung und Trockensteinbau in den überlieferten Ortsangaben nebeneinander.

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