Trockenheit in Spanien und Südfrankreich

Trockenheit in Spanien und Südfrankreich
Trockenheit in Spanien und Südfrankreich

Kataloniens Wasserreserven schwinden, Trockenheit in Spanien und Südfrankreich

Barcelona trocknet aus - Notfallplan beschlossen

Spaniens Regierung hat in Abstimmung mit den katalanischen Behörden einen Notfallplan für die Trinkwasser-Versorgung der Region um Kataloniens Hauptstadt Barcelona beschlossen.

Um die Wasserreserven Kataloniens und besonders Barcelonas aufzufüllen, soll die Gegend über ein Pipelinesystem mit Wasser aus Spaniens größtem Fluss Ebro versorgt werden.

Nach frühenen Planungen für eine Wasserversorgung mit Tankern soll Kataloniens Hauptstadt Barcelona auf diese Weise mit rund 50 Milliarden Liter Wasser versorgt werden.

Schlimmste Dürre seit Jahrzehnten vor allem in Spanien, Südfrankreich meldet teilweise Probleme

Spaniens Regionen Katalonien, Andalusien und Extremadura leiden unter der schwersten Trockenperiode seit Jahrzehnten.

Die Autonome Region Katalonien, die mit ihren Küsten Costa Brava und Costa Dorada eine der wichtigsten spanischen Ferienregionen ist, ist besonders schwer betroffen.

Die Wasserreserven in den Stauseen Kataloniens sind inzwischen auf 19 Prozent gesunken. Bei der Marke von 20 Prozent Füllstand müssen die Behörden den Wassernotstand für die Region ausrufen und den Verbrauch umgehend und drastisch einschränken.

Beschränkungen gelten auch für Urlauber und Touristen, allerdings wird das Wasser zb. in der gebuchten Ferienwohnung in Barcelona nicht rationiert, sondern an Einsicht und Verstand der Menschen appelliert, sparsam mit Trinkwasser umzugehen.

"Wenn wir nichts tun und es weiterhin nicht regnet, werden fünf Millionen Menschen im Oktober kein Trinkwasser mehr haben", sagte Vize-Regierungschefin Maria Teresa Fernandez de la Vega nach der Verabschiedung des Notfallplans.

Zusammen mit der Generalitat de Catalunya plant man, einen Kanal zu verlängern, der bereits Wasser aus dem Ebro in die südlich von Barcelona gelegene Stadt Tarragona schleust. Die Verlängerung dauert vermutlich sechs Monate und kostet 180 Millionen Euro.

Die konservative Opposition der spanischen Zentralregierung kritisiert das Vorhaben der Katalanen. Noch vor vier Jahren habe die sozialistische Regierung einen ähnlichen Plan für die Regionen Valencia und Murcia abgelehnt, den die konservative Seite aufgestellt hatte, hieß es.

Datum: 19.04.2008

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