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Santa Maria de Corcó – Natur, Geschichte und Wege rund um L'Esquirol

Unterkünfte in Santa Maria de Corcó

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vor der Pfarrkirche im Zentrum von Santa Maria de Corcó – l'Esquirol beginnt die kommunale Route 2. L'Esquirol gilt als natürlicher Weg beziehungsweise als Tor zum Collsacabra.

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Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele: Collsuspina, Vilassar De Dalt, Sant Esteve Sesrovires, Viladecaballs, Abrera, Terrassa, Les Fonts und Palafolls.

Natur und Landschaft

Rund um L'Esquirol bildet die Riera de les Gorgues eindrucksvolle Gumpen, Mäander und Wasserfälle. An der Riera de la Gorga liegt Barra de Ferro, eine 80 Meter hohe Felswand. Bei Cantonigròs ist La Foradada eine Schlucht mit einem Wasserfall, an dem das Wasser über einen Gumpen neben einer großen Öffnung in der Felswand fließt. Wasser, Fels und Geländeformen erscheinen dabei in unterschiedlichen Gestalten: als bewegter Flusslauf, als hohe Felswand und als Schlucht mit Wasserfall und großer Öffnung.

Die Riera de les Gorgues und die Riera de la Gorga stehen dabei für zwei benannte Wasserläufe, während La Foradada bei Cantonigròs eine eigene Landschaftsform bildet. L'Esquirol gilt als natürlicher Weg beziehungsweise als Tor zum Collsacabra, sodass der Landschaftsbezug über die unmittelbare Umgebung hinausweist.

Geschichte und Bauwerke

Im 15. Jahrhundert entstand L'Esquirol entlang des historischen Weges von Vic nach Olot. Der ursprüngliche Ortskern von L'Esquirol entstand rund um den ehemaligen Gasthof Hostal de l'Esquirol, der heute Mas el Perai heißt. Auch die textile Tradition von L'Esquirol bestand bis zum Ende des 20. Jahrhunderts fort. Ortsentstehung, ein früherer Gasthof und textile Tradition gehören damit zu unterschiedlichen historischen Bezügen desselben Ortes.

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Mehrere Bauwerke ergänzen diese Ortsgeschichte. Der Pont de la Gorga de l'Esquirol ist eine mittelalterliche Brücke mit zwei ungleich großen Bögen und wurde offenbar um 1352 errichtet. Die Kirche Sant Julià de Cabrera stammt aus dem Jahr 1050 und bewahrt zwei Apsiden des ursprünglichen Bauwerks. Am Ortsausgang von L'Esquirol in Richtung Cantonigròs liegt der Dolmen de Puigsespedres, ein neolithisches Megalithgrab am historischen Weg von Vic nach Olot. So stehen ein prähistorisches Grab, eine mittelalterliche Brücke und eine Kirche aus dem Jahr 1050 nebeneinander.

Routen

Der Circuit Inclusiu 12 L'Esquirol hat drei Varianten, die etwa 8, 3 und 3 Kilometer lang sind. Eine Strecke ist damit etwa 8 Kilometer lang, die beiden anderen umfassen jeweils etwa 3 Kilometer. Alle drei Varianten führen zu Orten von besonderem naturkundlichem und landschaftlichem Interesse in der Gemeinde. Die kommunale Route 2 beginnt ebenfalls im Zentrum von Santa Maria de Corcó – l'Esquirol vor der Pfarrkirche.

Verbindungen

Die Linie Barcelona–Vic führt über Manlleu, Sant Martí Sescorts, L'Esquirol – Santa Maria de Corcó, Cantonigròs, Rupit und Pruit.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.