Campdorà: Grüne Wege, Ter und Geschichte

File:Can Sunyer de Campdorà.jpg File:Can Sunyer de Campdorà.jpg Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Campdorà ist über eine fertiggestellte grüne Wegeverbindung mit Pont Major verbunden. Wenn Sie die Verbindung vom Friedhof von Pont Major nach Campdorà einplanen, umfasst sie 4.230 Meter und verläuft parallel zum Fluss Ter.

Wege und Landschaft

Die Route Anella Verda endet an den landwirtschaftlich genutzten Flächen von Campdorà und führt rund um den Hügel von Campdorà. Wenn Sie ihre einfache Strecke einplanen, können Sie dafür ungefähr zwei Stunden vorsehen.

Das Dorf Campdorà liegt zwischen dem Fluss Ter und den Ausläufern des Gavarres-Massivs. In Campdorà liegt die Font Picant del Congost, die 2016 restauriert wurde.

Damit sind im Umfeld von Campdorà sowohl die Verbindung entlang des Ter als auch der Verlauf der Anella Verda mit dem Hügel und den landwirtschaftlich genutzten Flächen beschrieben. Die genannten Ausgangs- und Zielpunkte machen die Wege räumlich nachvollziehbar, während die ungefähre Dauer der einfachen Strecke den zeitlichen Umfang dieses Routenabschnitts angibt.

Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele finden Sie hier: Das, Sant Aniol De Finestres, Palafrugell, El Prat de Llobregat, Vilademuls, La Jonquera, Vilanant und Llívia.

Anfahrt

Von Girona aus führt die Anfahrt auf der Straße C-255 in Richtung Celrà, la Bisbal und Palamós. Am Pla de Campdorà folgt auf eine etwa ein Kilometer lange Gerade ein schmaler asphaltierter Weg, der nach Campdorà hinaufführt; etwa 750 Meter der Geraden werden zurückgelegt.

Kultur und Geschichte

Sant Jaume de Campdorà wird bereits 1066 erwähnt. Während der Belagerungen von Girona im Spanischen Unabhängigkeitskrieg 1808 und 1809 wurde Sant Jaume de Campdorà schwer beschädigt.

Die romanische Kirche von Campdorà stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde jedoch stark verändert. Die Burg von Campdorà bewahrt wenige Überreste einer Befestigungsanlage aus dem 12. Jahrhundert.

Für den Einsatz von Feuerwaffen wurde die Burg von Campdorà 1493 angepasst. Joan Campmany erhielt von König Ferdinand dem Katholischen eine Urkunde, um Campdorà zu einer echten Burg auszubauen.

In der Ortsgeschichte stehen damit eine frühe Erwähnung aus dem Jahr 1066, die romanische Kirche und die Befestigungsanlage in einem langen zeitlichen Zusammenhang. Die Burg wird zugleich durch ihre wenigen erhaltenen Überreste, die Anpassung an Feuerwaffen im Jahr 1493 und die Urkunde für Joan Campmany näher bestimmt.

Natur und Vergangenheit

Das Heilbad von Campdorà machte das Gebiet vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Spanischen Bürgerkrieg zu einem stark besuchten Ort. Das Flussufergebiet neben den Gorgs des Ter war als „les delícies del Congost“ bekannt.

Früher wurde das Flussufergebiet von Campdorà von vielen Besuchern für Feste und volkstümliche Mahlzeiten, die „feixines“ genannt wurden, genutzt.

Die überlieferte Nutzung des Flussufers gehört damit zu einer früheren Phase der Ortsgeschichte: Neben dem Heilbad prägten die Gorgs des Ter und der unter dem Namen „les delícies del Congost“ bekannte Uferbereich das Gebiet. Die dort früher veranstalteten Feste und volkstümlichen Mahlzeiten wurden als „feixines“ bezeichnet.

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