Cruïlles: Romanik, Dorfplatz und Wege in die Gavarres

File:17118 Cruïlles, Monells i Sant Sadurní de l'Heura, Girona, Spain - panoramio (11).jpg File:17118 Cruïlles, Monells i Sant Sadurní de l'Heura, Girona, Spain - panoramio (11).jpg Foto: Yliana S.P. via Source, CC BY-SA 3.0

Kultur

Cruïlles bewahrt die Torre de l'Homenatge des ehemaligen Schlosses. Isoliert steht sie in der Mitte des gleichnamigen Dorfplatzes. Ihr Grundriss ist kreisförmig. Die Torre ist 26 Meter hoch. Von ihr bietet sich ein außergewöhnlicher Blick auf das Kloster Sant Miquel de Cruïlles vor den Gavarres. Die freistehende Stellung auf dem Dorfplatz gehört ebenso zu ihrer überlieferten Gestalt wie der runde Baukörper und die deutlich benannte Höhe.

Santa Eulàlia ist die heutige Kirche von Cruïlles. Sie stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Mare de Déu d’Esperança ist eine Eremitage. Sie bestand bereits im 15. Jahrhundert. Die ehemalige Ummauerung von Cruïlles bewahrt viele Abschnitte ihres Verlaufs. Diese Abschnitte sind nahezu intakt erhalten. Neben den kirchlichen Bauwerken bleibt damit auch der Verlauf der früheren Befestigung im Ortsbild ablesbar.

Geschichte

Die Biga de Cruïlles ist ein polychromer Balken mit menschlichen Darstellungen. Ihre Entstehung wird in das 12. oder 13. Jahrhundert datiert. In Europa gehört sie zu den wenigen Beispielen dieser Art. Sie stammt aus dem Benediktinerkloster Sant Miquel de Cruïlles. Es wird angenommen, dass sie das Hauptstück eines Baldachins war. Dieser Baldachin befand sich über dem Hauptaltar der romanischen Basilika. Die überlieferte Funktion bezieht sich somit auf den Hauptaltar der Basilika und bleibt ausdrücklich als Annahme gekennzeichnet.

Das Hauptretabel von Cruïlles wurde am 12. November 1416 zwischen Lluís Borrassà und Sanxa, der Witwe von Jaspert de Campllong, in Auftrag gegeben. Der Auftrag nennt neben dem Künstler Lluís Borrassà auch Sanxa und ihre Verbindung zu Jaspert de Campllong.

Romanik

Das Benediktinerkloster Sant Miquel de Cruïlles gehört zur katalanischen Romanik. In der Kirche Sant Miquel de Cruïlles befinden sich romanische Wandmalereien. Sie wurden 1930 entdeckt. Bis heute sind sie in situ erhalten. Die Kirche bewahrt ein romanisches Taufbecken aus Stein. Seine Inschrift lautet „1232 FONS“. Damit sind in Sant Miquel de Cruïlles sowohl die Wandmalereien als auch das steinerne Taufbecken mit seiner Inschrift erhalten.

Natur

Die Ruta pels antics veïnats de Rabioses i Pastells ist ein Rundweg. Sie führt entlang des Pastells-Bachs in die Ausläufer der Gavarres. Die Route folgt dem schattigen Talgrund des Pastells-Bachs. Sie führt durch üppige Steineichen- und Erlenwälder. Der Bachlauf bleibt dabei das benannte Landschaftselement des Weges, während der Talgrund und die beiden Waldtypen den beschriebenen Verlauf kennzeichnen.

Zugang

Wenn Sie das Innere des Klosters Sant Miquel de Cruïlles aufsuchen möchten, liegt die Verwaltung des Zugangs beim Kulturbereich des Consell Comarcal del Baix Empordà.

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