La Cellera De Ter: Archäologie, Kultur und Wege
File:Can Carreres de la Cellera de Ter 1.jpg
Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur und Geschichte
Ein besonders frühes Kapitel der Ortsgeschichte liegt in den Coves del Pasteral: Die Höhlen enthalten Bestattungen aus dem Neolithikum und Chalkolithikum, die auf die Zeit zwischen 4500 und 2500 v. Chr. datiert werden. Für die jüngere Vorgeschichte Kataloniens gelten die Coves del Pasteral als bedeutend; Bestattungen aus dieser Zeit sind im westlichen Mittelmeerraum selten.
Auch die archäologische Fundstätte Jaciment de la Font del Bassi stammt aus dem Mittelpaläolithikum und umfasst bearbeitetes Steinmaterial, darunter einen Faustkeil. Zur sichtbaren Baugeschichte gehört die romanische Pfarrkirche Santa Maria de Sales. Sie weist gotische und barocke Elemente auf, darunter einen Vorbau mit Steinsäulen und eine Holzbedeckung. Während des Spanischen Bürgerkriegs war Can Dalmau Sitz des POUM, der CNT, der Joventuts Llibertàries und der Unió Republicana d’Esquerra.
Zur Technikgeschichte des Ortes gehört die Central hidroelèctrica de can Ribes: Sie ist eine denkmalpflegerisch bedeutsame Anlage und in das Inventar des architektonischen Kulturerbes Kataloniens aufgenommen. Das mit ihr verbundene Ensemble hydraulischer Bauwerke gilt als bemerkenswertes Beispiel der Ingenieurskunst des 20. Jahrhunderts.
Natur
Die Vegetation von La Cellera de Ter ist überwiegend von Wäldern geprägt. Dazu gehören Korkeichen, Erdbeerbäume, Eichen- und Kastanienwälder. In den Bereichen des Ter und der Bäche kommen Fische wie Barben, Nasen, Karpfen und Aale sowie Frösche, Wasserschlangen, Nerze und Schildkröten vor.
Weitere Ortsnamen, die Sie für Ihre Katalonienplanung nebeneinander betrachten können, sind Sant Martí D'empúries, Pardines, Sant Feliu de Guíxols, Cabanelles, La Pera, Selva, Vallfogona de Ripollès sowie Sant Llorenç De La Muga.
Wege
Im Gemeindegebiet von La Cellera de Ter gibt es zahlreiche Quellen; einige sind so zugänglich, dass sich dort eine als Ruta de les fonts bezeichnete Spazierroute unternehmen lässt.
Die Ruta de les pedreres de la Cellera de Ter ist ein Rundweg von etwas mehr als 9 km Länge, der mehrere Steinbrüche in der Umgebung von La Cellera de Ter besucht. Diese Route ist mit weißen und grünen Markierungen ausgeschildert; sie beginnt und endet an einer Grünanlage neben der alten Straße von La Cellera nach El Pasteral.
Die verschiedenen Wegprofile lassen sich nach Länge, Wegart und Fortbewegungsform vergleichen. Durch La Cellera de Ter führt außerdem die Via Verda del Carrilet Girona–Olot; sie ist für Fußgänger und Radfahrer geeignet. So stehen eine Spazierroute, ein markierter Rundweg und ein Weg für Fußgänger und Radfahrer mit unterschiedlichen Merkmalen nebeneinander.
Die drei Wegangebote unterscheiden sich in La Cellera de Ter nicht nur durch ihre Namen, sondern auch durch ihre beschriebenen Merkmale: Quellen, Steinbrüche sowie die Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer setzen jeweils einen anderen Schwerpunkt. Zusammen mit den archäologischen Stätten und den historischen Bauwerken entsteht dadurch ein breites Nebeneinander von Ortsgeschichte, Naturraum und unterschiedlichen Fortbewegungsformen.
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