Sant Julià del Llor: Ruinen, Kapelle und historische Fährspuren
File:Ajuntament Sant Julià del Llor i Bonmatí.jpg
Foto: Josep Maria Viñolas Esteva via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur und Geschichte
Die Ruinen von La Cavorca II liegen auf beiden Seiten der Straße nach Sant Julià del Llor. Unter den weiteren Namen, unter denen dieser Ruinenort bekannt ist, finden sich Castell dels Moros und La Cavorca.
La Cavorca II ist 2,5 Meter hoch und 4 Meter breit. Für die Ruinen wird angenommen, dass sie ursprünglich römische Grabmonumente waren. Die römische Einordnung bleibt dabei eine Annahme und beschreibt die vermutete ursprüngliche Funktion.
Die Kapelle Sant Pere Màrtir wurde im Jahr 2000 restauriert. Sie steht mitten im Wald nördlich des Hügels von Sant Julià und verbindet den Kapellennamen mit einer klar bezeichneten Lage im Waldgebiet.
Feste und Wege
Das Fest von Sant Pere Màrtir wird jedes Jahr am 29. April gefeiert. Der jährlich wiederkehrende Termin gehört damit zu den festen Daten, die mit Sant Pere Màrtir verbunden sind.
Das Aplec an der Kirche Sant Julià del Llor findet am dritten Sonntag im April statt. Die Festa Major von Sant Julià del Llor wird am letzten Augustwochenende gefeiert.
Die genannten Festtermine verteilen sich damit auf das Frühjahr und das letzte Augustwochenende.
Für die Einordnung einer Wegstrecke ist der Camí vell de Sant Julià mit einer Länge von 2 Kilometern konkret beziffert. Der Wegname und die angegebene Länge stehen dabei gemeinsam für diesen 2 Kilometer langen Abschnitt.
Fluss und Erinnerungsorte
Die Barca de la Cellera ist seit 1678 dokumentiert. Im 19. Jahrhundert nutzten Arbeiter aus La Cellera die Barca, um zur Fabrik Armengol in Sant Julià zu gelangen.
Die historische Barca de la Cellera lag zwischen Sant Julià und La Cellera. Von ihr sind zwei Gebäude erhalten, außerdem bestehen am Fluss Überreste der Übergangsanlage.
Die Geschichte des Übergangs lässt sich über mehrere Zeiten verfolgen: Die Barca ist seit 1678 dokumentiert, wurde im 19. Jahrhundert von Arbeitern genutzt, und zwei Gebäude sowie Reste der Übergangsanlage sind bis heute erhalten.
Im Restaurant an der Barca d'Anglès sind Reproduktionen historischer Fotografien des Fährübergangs und seines Betriebs zu sehen. Die Bilder beziehen sich damit auf den Übergang und auf die damalige Nutzung der Anlage.
Wald und Ortslage
Bei Can Muné steht L'Aulina, eine monumentale Steineiche, die vor zwei Jahrhunderten gepflanzt wurde; unter ihrem Laub befindet sich eine schattige Quelle.
Bei Can Muné verbindet sich der alte Baum so mit einem weiteren klar benannten Landschaftselement: der schattigen Quelle unter seinem Laub.
Weitere Ortsseiten
Weitere Ortsseiten finden Sie hier: Sant Jaume De Llierca, Avinyonet De Puigventós, Santa Cristina De Aro, Sant Julià De Ramis, Les Llosses, Cadaqués, Ogassa und La Pinya.
Im Ort
Von der Ortsmitte von Sant Julià del Llor führt eine asphaltierte Straße zur Església de Sant Julià del Llor.
Wer einen Aufenthalt in Sant Julià del Llor plant, kann nach einem Hotel suchen und die gewünschte Dauer des Aufenthalts vorab festlegen.
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