Agramunt entdecken: Kunst, Geschichte und Turrón
Natur und Radweg
Am Eingang von Agramunt liegt der Parc de Riella im natürlichen Flussbett des Sió. Der Park verfügt über einen in Form einer Acht gestalteten Rundgang mit zehn Kompositionen aus dem poetischen Werk von Viladot.
Die Via Verda de la Vall del Sió verfügt über einen 600 Meter langen Radtourismus-Abschnitt. Dieser Abschnitt verbindet den innerstädtischen Bereich von Agramunt mit der bestehenden Strecke.
Im Parc de Riella treffen damit ein Landschaftsraum und ein ausdrücklich gestalteter Kunstweg aufeinander. Die Form der Acht gibt dem Rundgang seine erkennbare Struktur, während die zehn Kompositionen das poetische Werk von Viladot in die Anlage einbinden. Der Radtourismus-Abschnitt der Via Verda ergänzt diesen Ortsbezug um eine klar angegebene Verbindung zwischen dem innerstädtischen Bereich und der bestehenden Strecke.
Weitere Ziele auf derselben übergeordneten Ebene sind: Santa Engràcia, Esterri De Aneu, Llarvén, Pinós, Sarroca De Lleida, Avellanos, Esterri de Cardós und Turbiàs.
Kultur
Die Kirche Santa Maria verfügt über drei Schiffe mit spitzbogigen Tonnengewölben. Die Schiffszahl und die Gewölbeform gehören zu den markanten architektonischen Details des Bauwerks.
Espai Guinovart ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst, in dem Werke von Josep Guinovart dauerhaft ausgestellt sind. Neben dem Besuch seiner Sammlung bietet Espai Guinovart auch Theater, Workshops und Konferenzen an.
Die Gestaltung von Lo Pardal lädt dazu ein, visuelle Poesie über eine sinnlich geführte Betrachtung der Werke zu erkunden. Lo Pardal wurde zur „Casa de la Poesia Visual“ erweitert und zeigt visuelle Gedichte, poetische Objekte und volumetrische Arbeiten.
Die Kulturorte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Santa Maria zeigt ihre architektonische Gliederung, Espai Guinovart verbindet die dauerhaft ausgestellten Werke mit einem Programm aus Theater, Workshops und Konferenzen. Lo Pardal richtet den Blick auf visuelle Poesie und führt von visuellen Gedichten zu poetischen Objekten und volumetrischen Arbeiten.
Erinnerung und Geschichte
Die Ruta dels Espais de Memòria d’Agramunt umfasst den Schutzraum des Flugplatzes von Els Salats, den Schutzraum Pou del Gel, den Luftschutzraum der Kirche Santa Maria und die Era de Cal Petitó.
Wer die geführte Tour „Endinsa't a Agramunt“ einplant, rechnet mit ungefähr 1 Stunde und 30 Minuten. Die Tour führt durch die markantesten Straßen und Plätze des historischen Zentrums.
Die Erinnerungsroute verbindet dabei mehrere benannte Orte: den Schutzraum des Flugplatzes von Els Salats, Pou del Gel, den Luftschutzraum der Kirche Santa Maria und die Era de Cal Petitó. Die geführte Tour ergänzt diese Stationen um die Straßen und Plätze des historischen Zentrums und ist mit ungefähr 1 Stunde und 30 Minuten als zeitlich klar umrissene Besichtigung beschrieben.
Turrón und Schokolade
Das Museu del Torró i la Xocolata umfasst audiovisuelle Darstellungen, historische Geräte und Maschinen sowie die Rekonstruktion der Turrón-Werkstatt, die die Familie Vicens im Jahr 1933 nutzte.
Das Museum vermittelt die Geschichte des Turrón und der Schokolade von Agramunt sowie die Entwicklung des Unternehmens Torrons Vicens.
Die Fira del Torró i la Xocolata a la Pedra entstand 1988 im Umfeld eines Turrón-Markts. Sie entwickelte sich zu einem Treffpunkt der Süßwarenwelt und für hochwertige Agrar- und Lebensmittelprodukte.
Im Museum stehen somit audiovisuelle Darstellungen neben historischen Geräten, Maschinen und der rekonstruierten Werkstatt der Familie Vicens aus dem Jahr 1933. Die Geschichte des Turrón und der Schokolade von Agramunt wird dabei ebenso vermittelt wie die Entwicklung von Torrons Vicens. Die Fira führt diese Tradition seit ihrer Entstehung im Jahr 1988 im Umfeld eines Turrón-Markts in ein breiteres Umfeld für Süßwaren sowie hochwertige Agrar- und Lebensmittelprodukte.
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