Granyena de Segarra entdecken

File:Castell de Granyena de Segarra - 1.jpg File:Castell de Granyena de Segarra - 1.jpg Foto: Angela LLop via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Ortsbild

Granyena de Segarra liegt auf 636 m Höhe auf einem Hügel, der von der ehemaligen Burg gekrönt wird. Mittelalterliche Tore und weitere mittelalterliche Winkel markieren die Grenze der ehemaligen befestigten Altstadt von Granyena de Segarra.

Die erhöhte Lage und der von der ehemaligen Burg bestimmte Hügel bilden den räumlichen Rahmen des Ortes. Innerhalb dieses Rahmens verweisen die mittelalterlichen Tore und die erhaltenen Winkel auf die frühere Befestigung und deren ehemalige Altstadtgrenze.

Kultur

Im Ortsbild steht die Pfarrkirche Santa Maria in Granyena de Segarra mit ihren drei Schiffen. Der achteckige Glockenturm der Pfarrkirche Santa Maria prägt die Silhouette von Granyena de Segarra.

Die drei Schiffe gehören zur baulichen Gestalt der Pfarrkirche, während der achteckige Glockenturm als markantes Element über das Kirchengebäude hinaus in der Silhouette des Ortes erscheint.

Das Santuari Santa Maria del Camí ist eine im Inventar des architektonischen Erbes von Catalunya verzeichnete Kirche. Es liegt am alten Weg von Cervera, 1 km nordöstlich von Granyena de Segarra.

Mit dem alten Weg von Cervera ist das Santuari zugleich durch eine historische Wegebeziehung und durch seine Lage 1 km nordöstlich des Ortes räumlich eingeordnet.

Die erste schriftliche Erwähnung des Santuari Santa Maria del Camí stammt aus dem Jahr 1297. Das Santuari war ein Zentrum der Volksfrömmigkeit.

Die Jahreszahl 1297 markiert die erste schriftliche Erwähnung; die frühere Bedeutung als Zentrum der Volksfrömmigkeit ergänzt diese historische Einordnung um die religiöse Funktion des Heiligtums.

Die Capella del Cementiri Vell stammt aus dem Jahr 1832 und ist als Kulturgut von lokalem Interesse registriert. Die Font del Cavallera stammt aus dem Jahr 1750 und ist im Inventar des architektonischen Erbes von Catalunya verzeichnet.

Damit stehen im kulturellen Ortsbild unterschiedliche Zeitpunkte nebeneinander: die Capella del Cementiri Vell aus dem Jahr 1832 und die Font del Cavallera aus dem Jahr 1750. Beide gehören zu den benannten historischen Bezugspunkten von Granyena de Segarra.

Natur

Das geschützte Naturgebiet Granyena verbindet landwirtschaftlich genutzte Flächen mit natürlicher Vegetation zu einem Lebensraummosaik. Die Verbindung beider Bestandteile ist Teil der Beschreibung dieses geschützten Naturraums.

Landwirtschaftliche Flächen und natürliche Vegetation erscheinen im Gebiet daher nicht als getrennte Räume, sondern als miteinander verbundene Bestandteile des beschriebenen Mosaiks.

Das Gebiet weist knapp 10 % Waldfläche auf und hat unter den Schutzgebieten der Plana de Lleida die größte Waldfläche.

Die Angabe zur Waldfläche beschreibt einen konkreten Anteil innerhalb des Naturgebiets und ordnet ihn zugleich im Verhältnis zu den Schutzgebieten der Plana de Lleida ein.

Route

Die Route Secà de Granyena ist ein Rundkurs und beginnt in der Gemeinde Granyena de Segarra. Ihr Routentyp und der Startort sind damit unmittelbar benannt.

Der Rundkurs führt in seiner Bezeichnung die Verbindung zu Granyena mit und hat seinen Ausgangspunkt innerhalb der Gemeinde. Startort und Routentyp gehören damit zusammen zur knappen Einordnung der Route.

Weitere Orte: Ager, Claverol, Ivorra, Vilamolat de Mur, Agramunt, Rivert, Sarroca De Lleida, Belianes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lleida.

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